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    Wülfershausen

    Wülfershausen:Steinbruch darf nicht aufgefüllt werden

    Einen ganzen Strauß von Informationen hielt Bürgermeister Wolfgang Seifert am Ende der Gemeinderatssitzung am Mittwoch parat: Die regelmäßigen Seniorentreffen in Eichenhausen sind für die nächste Zukunft gesichert. Petra Seifert, der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Gemeinderates ist es gelungen, mit Gertrud Pfister eine Nachfolgerin für Elsbeth Pfister zu finden. Das nächste Treffen findet schon am Montag, 25. November, um 14 Uhr im Feuerwehrhaus in Eichenhausen statt.

    Mehrere Risse in der Friedhofsmauer 

    An acht Stellen ist die Friedhofsmauer gerissen, was auf eine durch Wärme bedingte Ausdehnung zurückzuführen ist. Für eine fachmännische  Reparatur hat Seifert 10 000 Euro in den Haushalt gestellt. Viel zu viel, wie ein Mitglied des Gemeinderates bemerkte, der auch erklärte, dass das Problem mit der Mauer in der Zukunft wohl immer wieder auftauchen werde.  

    Steinbruch darf nicht aufgefüllt werden

    Der Steinbruch "Am Eyrich" darf nicht mit Erdaushub gefüllt werden. Die Genehmigungsbehörden hätten diesen Antrag aus naturschutzrechtlichen Gründen verworfen, so Seifert. Dazu komme, dass die Rekultivierung der Erdaushubdeponie bereits seit dem 25. März 2010 geregelt sei. Zudem sei in einem Schreiben vom 22. Juni 2012 die Stilllegung  festgelegt worden und die Deponie offiziell in die Nachsorgephase eingetreten. 

    Handlungsbedarf gibt es in Wülfershausen, was den Grünabfall betrifft. Das sei bei einer Untersuchung von 88 Grünabfallplätzen durch das Landratsamt im Landkreis Rhön-Grabfeld deutlich geworden. Nur 22 seien mit gut bewertet worden, allein bei 55 bestehe Handlungsbedarf, informierte Seifert.

    Auch ein Bauantrag stand auf der Tagesordnung: Ein Ehepaar aus Wülfershausen will an sein Wohnhaus, das in einem Gebiet ohne Bebauungsplan liegt, einen Balkon anbauen. Dagegen hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden.  

    Zuguterletzt ist der Gemeinderat  noch eine Kooperationsvereinbarung für das Projekt EUBEko, bei dem es laut stellvertretendem Bürgermeister Willi Irtel um Bewegung in allen Altersschichten geht, mit der PH Heidelberg und der Uni Würzburg eingegangen.   

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