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    Bad Königshofen

    Zehn Jahre PG Grabfeldbrücke

    Auf einer symbolischen Brücke begrüßte vor fünf Jahren Pfarrer Karl Feser die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke. Im Hof der alten Volksschule wurde damals ein Fest gefeiert.
    Auf einer symbolischen Brücke begrüßte vor fünf Jahren Pfarrer Karl Feser die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke. Im Hof der alten Volksschule wurde damals ein Fest gefeiert. Foto: Hanns Friedrich

    Von März bis September wird in den einzelnen Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke der zehnte Geburtstag gefeiert. Die Eröffnung der Festivitäten startet an diesem Sonntag, 8. März, mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen. Im Laufe der kommenden Monate finden dann verschiedene Angebote in den weiteren sieben Pfarrgemeinden der PG-Grabfeldbrücke statt. „Wir wollen in dieses Jubiläum alle einbinden und deshalb findet an den jeweiligen Sonntagen immer ein gemeinsamer Gottesdienst für alle acht Pfarrgemeinden statt“, sagte Pfarrer Karl Feser in einem Gespräch mit dieser Zeitung.

    „Es hat sich viel bewegt und die Gemeindeglieder haben gelernt, über den eigenen Kirchturm zu schauen, aber es muss noch viel mehr geschehen.“ Pfarrer Feser verweist in diesem Zusammenhang auf den Priestermangel. Für die PG Grabfeldbrücke stehen er selbst, Pfarrvikar Paul Mutume und Altpfarrer Linus Eizenhöfer zur Verfügung. Das sind immerhin noch drei Priester, dabei werde es aber in Zukunft nicht bleiben. Hinzu kommt Diakon Rudi Reuter, der zwar schon im Ruhestand ist, aber immer noch in der Seelsorge mithilft. Allerdings wird er Ende Juli das Grabfeld verlassen. Für ihn wird Sebastian Krines, der derzeitige Gemeindereferent, nachrücken, der zur Zeit die Ausbildung zum Diakon durchläuft. Mit im Team ist noch Pastoralreferentin Alice Düchs.

    Pastoraler Raum

    Beim Blick in die Zukunft nennt der Pfarrer den Zusammenschluss der Pfarreiengemeinschaften zu einem sogenannten Pastoralen Raum. Hier sind dann alle vier Pfarreiengemeinschaften des Grabfeldes zusammengeschlossen. Sie sind dem Dekanat Bad Neustadt unterstellt, dieses wiederum der Diözese Würzburg. „Wir nennen uns „Pastoraler Raum Region Grabfeld“. In der Diözese Würzburg sind insgesamt 40 solcher Pastoraler Räume geplant.

    Was Pfarrer Karl Feser schon seit vielen Jahren Sorge bereitet, ist der stetige Verlust des Glaubens und damit auch der Rückgang der Kirchenbesucher, oftmals gefolgt von Kirchenaustritten. Der Blick in die Zukunft ist seiner Meinung nach ganz und gar nicht rosig. Vor allem die Pfarrer müssten wieder mehr Zeit für die Seelsorge bekommen. Für ihn stellt der Pastorale Raum Region Grabfeld eine große Herausforderung für die Priester aber auch die Hauptamtlichen und Laien dar. „Wie das werden soll, kann ich nicht sagen.“

    Programm 10 Jahre PG Grabfeldbrücke

    Zum Programm 10 Jahre PG-Grabfeldbrücke: An diesem Sonntag, 8. März, ist um 10 Uhr Gottesdienst für die Pfarreiengemeinschaft in der Stadtpfarrkirche, danach ein Imbiss mit Gesprächsmöglichkeit im Keller des Juliusspitals. Am Sonntag, 24. Mai, startet um 17 Uhr eine Wallfahrt in Merkershausen zur Schutzmantelkapelle mit Andacht. Der 30. Mai sieht um 17 Uhr die Wallfahrt in Eyershausen zum Lahnberg mit Messfeier vor, jeweils im Anschluss ist ein gemütliches Zusammensein. Am Pfingstmontag, 1. Juni, ist um 10 Uhr Gottesdienst in Ipthausen im Rahmen des Wiesenfestes. In Herbstadt findet am 28. Juni im Rahmen des Pfarrfestes um 10 Uhr ein Gottesdienst statt, am 5. Juli in Breitensee mit dem Backhausfest und am 26. Juli ist Messfeier in Althausen mit Pfarrfest. Beendet wird das Festjahr am Samstag, 19. September, um 19 Uhr mit einem Konzert in der Kirche in Ottelmannshausen mit dem Chor Voice of Glory. An den Festtagen findet immer nur eine Messfeier statt, parallel dazu gibt es keine weiteren Messfeiern. Alle aus der Pfarreiengemeinschaft sind dann eingeladen, an diesem einen Gottesdienst teilzunehmen.

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