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    Stockheim

    Zum 150. Geburtstag die Goldene Raute

    Rainer Lochmüller, Kreisvorsitzender des Bayerischen Fußballverbandes (3. von rechts) und Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann (4. von links) überreichten Alfred Streit als Ehrenamtsbeauftragtem des Vereins die Goldene Raute für den TSV Stockheim. Mit im Bild Bürgermeister Martin Link (links), stellvertretender Landrat Peter Suckfüll (rechts) und stellvertretender TSV-Vorsitzender Frank Nöth (3. von links). Foto: Brigitte Gbureck

    Die Musikkapelle Stockheim eröffnete die Festivität zum 150. Jubiläum des TSV Stockheim im voll besetzten Gemeindesaal. Vorsitzender Heiko Streit - seit 2014 auch Trainer der 1. Mannschaft -begrüßte besonders den Kreis-Ehrenamtsbeauftragten Klaus Eisenmann, den Kreis-Vorsitzenden des Bayerischen Fußballverbandes Rainer Lochmüller, den Alterspräsidenten Emil Sauer und Ehrengäste. Voll Stolz könne der TSV auf 150 Jahre zurückblicken.

    1869 wurde der TSV gegründet. 1930 wurde der erste Fußball gekauft, fünf Jahre später stand die erste Fußballmannschaft, 1950 wurde der Sportplatz eingeweiht, 1970 die Kegelbahn gebaut und eine Abteilung mit sportlichen Aktivitäten gegründet und 1984 mit dem Bau eines Sportheims begonnen. 1999 wurde dem Sportgelände ein weiterer Sportplatz hinzugefügt. 2008 erfolgte die Erweiterung des Vereins um die Sparte Triathlon. Großen Anklang findet der Rhöner Cross-Duathlon.

    Hohes Engagement der Mitglieder als Garant für den Erfolg

    Durch hohes Engagement einzelner Mitglieder ist es weiterhin möglich, alle Sparten im Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei auch sportliche Erfolge zu erzielen. 230 Mitglieder in vier Sparten zählt der Verein. 150 Jahre zu überleben sei auch der Verdienst der Gemeinde. Bürgermeister und Gemeindrat würden dies mit Engagement und hoher Einsatzbereitschaft zeigten, dafür dankte Streit.

    Moderator Andreas Balling beleuchtete eweils im Rhythmus von 20 Jahren den Verein sportlich und im Spiegel der Gesellschaft. 150 Jahre geturnt und gesportelt, viel Arbeit, Feste und Freunde in Stockheim. Leidenschaft zum Sport fänden sich in jedem wieder. Viel Engagement habe den Verein geprägt.

    Alt geworden und dennoch jung geblieben

    „Keine Stunde im Leben, die man mit Sport verbringt, ist verloren“, zitierte Bürgermeister Martin Link Sir Winston Churchill und fuhr fort, dass nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt. Der TSV sei einer der ältesten Vereine der Gemeinde und somit ein wichtiger Bestandteil des kulturellen, gesellschaftlichen und gemeindlichen Lebens und ein wichtiges Aushängeschild. Er leiste Großartiges für die Gemeinde. Das Jubiläum könne nur gefeiert werden, weil es immer wieder Mitglieder gegeben habe, die Verantwortung für ihr Umfeld und die gesamte Gemeinde übernehmen und den Verein von Generation zu Generation bis heute erfolgreich weiterführen.

    Ganz schön alt geworden und dabei unglaublich jung, das sei 'megadynamisch', lobte stellvertretender Landrat Peter Suckfüll den TSV Sportverein. In den Sportvereinen werde die Gesundheit der Bürger aktiv und nachhaltig unterstützt. Sport bringe die Menschen zusammen. Im Namen von Landrat Habermann und aller Einwohner des Landkreises gratuliere er dem TSV und drückte Respekt und Anerkennung aus.

    Gedicht mit Lob für den Verein

    Rainer Lochmüller, Kreisvorsitzender des bayerischen Fußballverbandes, gratulierte zum 150-jährigen Vereinsbestehen und zum 90. Jahrestag der Fußballabteilung. Sport sei für die Menschen Möglichkeit, gesund und fit zu bleiben. Das habe der TSV seit 150 Jahren mit sehr gutem Erfolg vermitteln können. Es sei gelungen, die Jugend in den Verein einzubinden und zu fördern.

    Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Klaus Eisenmann versuchte sich auch in Reimform. Heiko Streit bekam Lob als Fußballer und dazu einen Ball. Ein Wimpel ging an Alfred Streit, dann trug Eisenmann noch ein Gedicht mit großem Lob für den Verein vor. Und weil Fußball die schönste Nebensache im Land der Bayern ist, konnte Vereins-Ehrenamtsbeauftragter Alfred Streit im Namen seines Vereins die die Goldene Raute für den TSV entgegenehmen. Für Bürgermeister Link gab es einen Fußball in Mini-Format.

    Alfred Streit als "lebendes Lexikon des TSV"

    Anschließend fand ein wahrer Ehrungsmarathon statt: 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55 und 60 Jahre Mitgliedschaft waren Anlass für das Anstecken der Ehrennadel, ab 40 Jahren Zugehörigkeit gab es zusätzlich eine Urkunde. Die letzten Ehrungen betrafen 65 und 70 Jahre. Stehend beklatscht und bewundert wurde Marga Dietz mit sage und schreibe 75 Jahren Mitgliedschaft, dafür gab es zusätzlich einen Blumenstrauß.

    Heiko Streit ehrte anschließend langjährige Mitglieder der Vorstandschaft: Andrea Heuring (seit 15 Jahren aktiv als Schriftführerin), Annika Haid (seit 20 Jahren als Gymnastikleiterin), Frank Nöth (seit 20 Jahren in der Vorstandschaft, seit 2003 stellvertretender Vorsitzender und im Jugendbereich aktiv, Rüdiger Heuring (seit 20 Jahren Sportplatz-Pfleger und Helfer bei Festen), Brigitte Thomas und Monika Zirk (seit 30 Jahren Aufräumen, Trikots waschen und Einkaufen).

    Dem Ehepaar Edith (seit 30 Jahren in der Vorstandschaft) und Alfred Streit - seit 25 Jahren im Vorstand, das "lebende Lexikon des TSV", früherer Trainer der 1. Mannschaft, Helfer beim Sportheimbau und nun im Hausmeisterteam - galt ebenfalls Dank. Ebenso engagiert seien Heiko und Dina Streit seit dem Jahr 2003. Alfred Streit ist außerdem seit 35 Jahren Spartenleiter beim TSV und Ehrenamtsbeauftragter. Er erhielt einen Geschenkkorb.

    Ehrungen für 55 und 60 Jahre Zugehörigkeit zum TSV erhielten diese Personen. Links Bürgermeister Martin Link, rechts stellvertretender Landrat Peter Suckfüll. Foto: Brigitte Gbureck
    Diese Mitglieder wurden für 65 und 70 Jahre Mitglieschaft ausgezeichnet. Rechts Peter Suckfüll, stellvertretender Landrat. Foto: Brigitte Gbureck
    Marga Dietz ist seit 75 Jahren Mitglied im TSV und freute sich über eine Auszeichnung. Foto: Brigitte Gbureck
    Ehrungen für Mitglieder
    25 Jahre: Christian Beck, Kamel Ellhalbali, Traudl Keuling, Jürgen Streit, Thomas Wimmer, Heiko Bartholmes, Dieter Wohlmacher, Helga Ludwig, Marga Weber, Christian Lenkl, Michael Jäger, Mike Zimmer. 30 Jahre: Klaus Arnold, Bettina Benkert, Oliver Endres, Frank Nöth, Tobias Sauer, Achim Storath, Heiko Streit, Christof Zirk. 35 Jahre: Brigitte Arnold, Egid Bach, Maria Bach, Burgi Bahr, Gertrud Balling, Marga Beck, Koletta Diemer, Udo Diemer, Holger Erhard, Dieter Fromm, Klaus Fromm, Manfred Fromm, Rüdiger Heuring, Markus Hietsch, Otto Hietsch, Irene Kaul, Irmtrud Mühlfeld, Rosemarie Nöth, Mathilda Sauer, Jürgen Schöpplein, Gisela Schreck, Frank Seifert, Udo Sidon, Gisela Stäblein, Rosa Storath, Anita Storath, Linda Storath, Rainer Streit, Brigitte Thomas, Helene Thomas, Margarete Voit, Erna Wirsing, Frank Wirsing, Elli Zirk. 40 Jahre: Arnold Günther, Rudolf Streit, Kurt Voit, Rita Volkmuth. 45 Jahre: Helmut Dietz, Fred Fiedler, Burkhart Hesselbach, Dietmar Seifert, Marliese Weber, Monika Zirk. 50 Jahre: Manfred Clement, Rudolf Euring, Otto Müller, Alois Storath, Edith Streit, Helmut Streit, Ludwig Streit, Dieter Weber. 55 Jahre: Dieter Dietz, Hans-Jürgen Haid, Karl-Heinz Kaul, Dieter Lehmann, Peter Storath, Alfred Streit, Gerhard Streit, Manfred Volkmuth, Jürgen Wangorsch, Frank Zirk. 60 Jahre: Paul Hentschel, Gerald Neubauer. 65 Jahre: Adolf Bardutzky, Arthur Sauer, Guido Sauer, Edgar Seifert, Lothar Storath. 70 Jahre: Emil Sauer, Karl Heinz Sauer, Günther Schallenkammer. 75 Jahre: Marga Dietz.

    Bearbeitet von Brigitte Gbureck

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