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    Bad Neustadt

    Zum ersten Mal Blasinstrumente beim Wettbewerb "Talentissimo"

    Zum 13. Mal startet der musikalische Förderwettbewerb "Talentissimo" in Rhön-Grabfeld. Veranstalter ist die Musikschule des Landkreises Rhön-Grabfeld mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Bad Neustadt. Schirmherr Landrat Thomas Habermann versuchte sich schon einmal am Horn, Sparkassendirektor Georg Straub auf der Trompete und die Posaune spielte der Leiter der Kreismusikschule Frank Stäblein. Mit auf dem Bild Kinder eines Bläserensembles der Musikschule: Moritz Helmerich, Teresa Rebelein, Sarah Weis, Felix Rebelein und Emma Wacker. Foto: Hanns Friedrich

    Es ist das erste Mal, dass beim musikalischen Förderwettbewerb "Talentissimo" Blasinstrumente gefragt sind: B-Klarinetten, Saxophon, Trompete, Waldhorn, Tenorhorn, Bariton, Posaune und Tuba, erklärt der neue Leiter der Kreismusikschule Rhön-Grabfeld, Frank Stäblein im Rahmen eines Pressegesprächs. Seit 2008 gibt es diesen Wettbewerb und seitdem wird er von der Sparkassenstiftung unterstützt. Angesprochen werden alle jungen Musikerinnen und Musiker im Landkreis Rhön-Grabfeld, die eines der vorgegebenen Blasinstrumente spielen. Jetzt hoffen Schirmherr und Landrat Thomas Habermann, Sparkassendirektor Georg Straub und Frank Stäblein, Leiter der Kreismusikschule, auf möglichst viele Interessierte. Der Vorspieltag am Samstag, 25. April, von 9 bis 18 Uhr, wie auch das Preisträgerkonzert am Sonntag, 26. April, 16 Uhr, sind öffentlich. Treffpunkt ist jeweils der Orgelsaal der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen.

    Ziel der Förderwettbewerbs ist es, jungen Musikern, die mit Eifer und Übungsfleiß ein Musikinstrument erlernen, eine Bühne zu bieten. Im jährlichen Wechsel der Instrumente sollen die jungen Talente angesprochen werden, die bisher wenig Gelegenheit hatten, sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Anmelden kann man sich bis zum 20. März bei der Musikschule des Landkreises, Dr. Ernst-Weber Straße 14, 97631 Bad Königshofen, Tel.: (09761) 1491 oder info@musikschule-rhoen-grabfeld.de.

    An erster Stelle stehen Spaß und Freude

    "Die Kinder und Jugendlichen müssen zunächst mit ihrem Lehrer Stücke auswählen und einstudieren. Erst bei reellen Teilnahmechancen sollen sie sich anmelden", erklärt Frank Stäblein. Die Verantwortlichen des Wettbewerbs verweisen darauf, dass sich die Teilnehmer mit anderen messen können. "Vielleicht ist es auch der Beginn für eine erfolgreiche Karriere auf einem Blasinstrument",  meinen Landrat Thomas Habermann und Sparkassendirektor Georg Straub. An erster Stelle stehen bei dem Wettbewerb jedoch Spaß und Freude. Die Jury setzt sich aus Fachleuten aus dem Bereich Blasinstrumente zusammen. Juryvorsitzender ist Ernst Oestreicher, Leiter der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. Beim Vorspieltag am 25. April im Orgelsaal sollten die jungen Künstler Jury und Publikum zeigen, "was sie drauf haben", so Frank Stäblein von der Kreismusikschule.

    Die Teilnehmer müssen ihren Wohnsitz im Landkreis Rhön-Grabfeld haben und dürfen nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Gespielt werden darf nur aus den Originalausgaben, wobei für die Jury jeweils drei Kopien der Stücke mitzubringen sind.

    Unterteilt in verschiedene Altersgruppen

    Die Teilnehmer sind in Altersgruppen aufgeteilt: Altersgruppe 1a Geburtsjahrgang 2012 und jünger (Spieldauer zwei bis vier Minuten), 1b Geburtsjahrgang 2010 bis 2011 (drei bis fünf Minuten), Altersgruppe 2  sind die Jahre 2008 bis 2009 (vier bis sechs Minuten), 2006 bis 2007 (fünf bis acht Minuten), 2004 bis 2005 (sechs bis zehn Minuten), 2002 bis 2003 (acht bis zwölf Minuten), 2000 bis 2001 (zehn bis fünfzehn Minuten). Für jede Altersgruppe gibt es Pflichtstücke. Diese sind zusammen mit einigen Vorschlagslisten für Wahlstücke ab Januar 2020 online auf der Homepage der Musikschule www.musikschule-rhoen-grabfeld.de abrufbar. Die Teilnehmer jeder Altersgruppe erhalten wieder Förderpreise der Sparkasse Bad Neustadt.

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