• aktualisiert:

    Kleinbardorf

    Zustand des Grünabfallplatzes in der Kritik

    Am Grünabfallplatz in Kleinbardorf entzündeten sich die Gemüter bei der Bürgerversammlung. Ist die Abladefläche zu nass oder der Haufen zu groß, werden die Abfälle nicht mehr ordnungsgemäß abgeladen. Am Wochenende zeigte ein Bürger an der aufgeräumten Anlage, wie man ordentlich seinen Grünabfall entsorgt.  Foto: Josef Kleinhenz

    Der Wald ist eine wichtige Lebensader. Daher wurden  in der Gemeinde Sulzfeld für den Fortbestand 10 800 neue Pflanzen gesetzt, wie aus dem Rechenschaftsbericht 2018 von Bürgermeister Jürgen Heusinger auf der gut besuchten Bürgerversammlung in Kleinbardorf hervorging.

    Heusinger erinnerte daran, wie schnell zu Trockenzeiten auch einmal im Wald ein Feuer ausbrechen und einen Bestand vernichten könne. Daher soll nach seinen Worten demnächst eine „Waldbrandübung der Feuerwehr“ vorbereitet werden. Wie man etwa dann an Löschwasser kommt und den Einsatz optimal bewältigt, um Schaden zu verhindern oder zu begrenzen, soll bei einem fiktiven Brand von A bis Z durchgespielt werden. Zudem schwebt Heusinger vor, dass altgediente Feuerwehrleute, die schon länger als 25 Jahre dabei sind, ihr Wissen auffrischen, um im Ernstfall einsatzbereit zu sein, wenn Not am Mann sei. Zum Beispiel dann, wenn die jüngeren Feuerwehrleute tagsüber auf der Arbeit sind und deshalb bei einem Brand nicht rasch genug eingreifen können.       

    Bürgermeister will Rampen am Kleinbardorfer Friedhof bauen lassen

    Vorstellen kann sich Heusinger auch, im Friedhof Kleinbardorf an zwei Treppen je eine Rampe zu installieren, damit Gehbehinderte leichter zu den in der Höhe unterschiedlichen Friedhofsteilen gelangen. Bei der Neugestaltung und Belegung von Gräbern  geht der Trend hin zu kleinen Urnengräbern. Der Bürgermeister machte daher klar, dass man von großen Familiengräbern abkomme. Er zeigte dazu Bilder am Beispiel der Neugestaltung des Friedhofs in Leinach.  

    Nach einer neuen Methode entsorgt werden soll der Klärschlamm in der Kleinbardorfer Kläranlage.  „Jetzt trocknet und presst man ihn“ anstatt auf die Felder zu verteilen, warb Heusinger für die  Alternative der Entsorgung. Seine Vorstellungen gehen dahin, über die Grabfeld-Allianz eine Presse zu kaufen, die von den betroffenen Gemeinden genutzt werden kann.  Das Schlammtrocknen bleibe der jeweiligen Kommune selbst überlassen. Getrockneter Klärschlamm kann heute als Brennstoff verwendet werden. Ein Dank Heusingers ging an  Georg Then für seinen Einsatz als umsichtiger Klärwärter. Zuvor erhielt schon die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Kleinbardorf ein Dankeschön: sie bewirtete die Besucher der Bürgerversammlung.   

    Bürger fordern Sicherheitszaun am Spielplatz 

    In Kleinbardorf  sind Bauplätze nur noch begrenzt zu haben. An der Schweinfurter Straße in Richtung Sulzfeld seien drei erschlossen und dafür auch drei Interessenten vorhanden, so Heusinger. Gezielt wurde daher in der Diskussion dieses Baugebiet angesprochen. Insbesondere im Zusammenhang mit den Bodenfunden, die die Fortentwicklung des Baugebietes blockierten. Kurz ins Gespräch brachte eine Bürgerin alternativ  das Gebiet an der Königshöfer Straße für neue Bauplätze. Hier deutete der Bürgermeister an, der Gedanke für eine Planung sei noch nicht verworfen.        

    Oberhalb des Kinderspielplatzes in Kleinbardorf in Höhe des geparkten Autos führt eine Straße vorbei. Deshalb wurde aus Sicherheitsgründen dort wiederholt ein Zaun gefordert. Foto: Josef Kleinhenz

    Auf sich warten lässt der neue Termin auf die Einweihung des Kinderspielplatzes in Kleinbardorf  am und hinter dem Dorfgemeinschaftshaus für den kleinen und großen Nachwuchs. Gefordert wurde, wegen einer vorbeiführenden Straße zur Sicherheit der spielenden Kinder einen Zaun am Gelände anzubringen. Angesprochen wurde auch der angeblich lädierte Ballauffangzaun am Bolzplatz nahe des Kinderspielplatzes. Der Ballauffangzaun kommt auf den Prüfstand.     

    Auf ein besseres optisches Bild  hoffen Bürger mit Blick auf die Anlage von  Grünabfällen  in Kleinbardorf  nahe der Heubrücke. Dort müsste der Boden befestigt werden, weil sich eine Vertiefung gebildet habe. Bei Regen holt man sich dort schmutzige Schuhe. In diesem Fall würde man die Ablagefläche meiden und den Grünabfall zu weit nach vorne an den Straßenrand abladen. Unter diesen Voraussetzungen werde er nicht immer ordnungsgemäß entsorgt. „Ein Zustand hoch drei“, nannte  ein Bürger die Situation. Ansprechpartner hinsichtlich einer Verbesserung sei der Landkreis und nicht die Gemeinde, so Heusinger, der sich dennoch um eine Lösung bemühen möchte. Optimistisch äußerte sich der Gemeindechef, dass im Frühjahr 2020 mit dem Bau eines Radweges zwischen Kleinbardorf und Bad Königshofen begonnen werden kann.Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Eckert dankte Heusinger am Ende im Namen von Gemeinderat und Bürgern für seinen engagierten Einsatz zum Wohl der ganzen Gemeinde. 

    Bearbeitet von Josef Kleinhenz

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!