• aktualisiert:

    Bad Neustadt

    Acht Gottesdienstbeauftragte in Bad Neustadt gesegnet

    Für Weihbischof Ulrich Boom (Mitte) war es eine große Freude, nach der langen Corona-Pause wieder einmal nach Bad Neustadt zu kommen, um Gottesdienst zu feiern. Vor allem aber zeigte er sich erfreut, acht neue Gottesdienstbeauftragte segnen und sie auf ihren ehrenamtlichen Weg schicken zu können. Mit ihm gestalteten Dekan Dr. Andreas Krefft (links), Pastoralreferent Christian Klug sowie  Referent für Liturgie und liturgische Bildung Bernhard Hopf diese besondere Feierlichkeit.
    Für Weihbischof Ulrich Boom (Mitte) war es eine große Freude, nach der langen Corona-Pause wieder einmal nach Bad Neustadt zu kommen, um Gottesdienst zu feiern. Vor allem aber zeigte er sich erfreut, acht neue Gottesdienstbeauftragte segnen und sie auf ihren ehrenamtlichen Weg schicken zu können. Mit ihm gestalteten Dekan Dr. Andreas Krefft (links), Pastoralreferent Christian Klug sowie Referent für Liturgie und liturgische Bildung Bernhard Hopf diese besondere Feierlichkeit. Foto: Andreas Sietz

    Der 24. Juli war ein großer Tag für engagierte Christen und für die Kirchengemeinden selbst. Nach Monaten der intensiven Vorbereitung am Liturgiereferat der Diözese Würzburg wurden acht Gottesdienstbeauftragte durch Weihbischof Ulrich Boom gesegnet und auf ihren Weg als Multiplikatoren des Glaubens ausgesandt. Im Auftrag des Bischofs und in Kooperation mit den hauptamtlichen Seelsorgern vor Ort übernehmen die Gottesdienstbeauftragten Verantwortung in der Liturgie der Gemeinde und laden zu sonntäglichen Wort-Gottes-Feiern ein, wenn an einem Sonntag kein Geistlicher zur Verfügung steht.

    Regelmäßige Gottesdienste seien ein Zeichen einer lebendigen Gemeinde und einer Kirche, die die Zeichen der Zeit zu deuten versucht. Durch den Priestermangel sei der Dienst der Gottesdienstbeauftragten besonders wichtig. So war es für Weihbischof Ulrich Boom eine große Freude, die neuen Gottesdienstbeauftragten in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt segnen und auf ihren christlichen Weg schicken zu können.

    Ein Wort, ein Gebet, ein offenes Ohr

    Corona legte in den vergangenen Wochen und Monaten das Leben fast auf Eis, auch das kirchliche und so konnte er nur selten einen Gottesdienst außerhalb der Würzburger Grenzen halten, so der Weihbischof. Nun können sich unter bestimmten Auflagen wieder Menschen in den Kirchen treffen, um Gott zu loben. "Im verkündeten Wort wird Gott lebendig und ist unter uns Menschen", so der Weihbischof, der am Gedenktag des heiligen Christopherus auf dessen symbolträchtiges Wirken einging. Nicht das große Ganze sei immer wichtig, manchmal sei es das Kleine. Ein Wort, ein Gebet, ein offenes Ohr, ein paar Minuten Zeit, eine ehrliche Geste des Miteinanders.

    Neben dem Weihbischof überbrachten  der Referent für Liturgie und liturgische Bildung, Bernhard Hopf, Dekan Dr. Andreas Krefft sowie Pastoralreferent Christian Klug Worte des Dankes an die neuen "kirchlichen Einsatzkräfte". "Herzlich Willkommen in unserem Team", bemerkte Dekan Krefft. Im feierlichen Rahmen wurden Elfi Jülka und Thomas Jülka aus Burgwallbach, Erwin Kruczek, Katja Simon und Alexandra Ortloff aus Hohenroth, Ursula Wiener und Sylvia Stein aus Großeibstadt sowie Sandra Kupfer aus Bad Neustadt in das Amt als Gottesdienstbeauftragte berufen. In ökumenischer Verbundenheit nahmen an der Ausbildung zudem Martina Huth sowie Lektorin Ilse Moret teil.   

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Rhön-Grabfeld-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!