• aktualisiert:

    Heustreu

    Arbeit auf allen Ebenen im Heustreuer Dorfzentrum

    Die Arbeiten am Heustreuer Dorfzentrum gehen derzeit zügig voran. Der Gemeinderat überzeugte sich bei einem Rundgang.
    Die Arbeiten am Heustreuer Dorfzentrum gehen derzeit zügig voran. Der Gemeinderat überzeugte sich bei einem Rundgang. Foto: Stefan Kritzer

    Fliesenleger, Maler, Installateure. Sie alle haben derzeit im Dorfzentrum alle Hände voll zu tun. Beim Rundgang durch die ehemalige Festhalle überzeugte sich der Gemeinderat vom Fortschreiten der Arbeiten. Einzig die Lieferzeit mancher Baustoffe bereitet den Planern derzeit Kopfzerbrechen. "Wir arbeiten auf allen Ebenen", bestätigten die Architekten Matthias Leicht und Thomas Schmucker.

    Während das neue Dorfzentrum in der Ortsmitte langsam Gestalt annimmt, ärgert sich der Gemeinderat über zwei ganz andere Sachverhalte: "Im Dorf hat ein Biber nichts verloren", sagte Bürgermeister Ansgar Zimmer mit Blick auf den Heustreuer Problembiber. Dieser hat wieder zugebissen und zahlreiche Gehölze in Gärten sowie kleine Zypressen in Pflanzkübeln zu seiner Leibspeise auserkoren. Noch gilt der Naturschutz in Bezug auf das große Nagetier. Die Betonung liegt hierbei aber auf dem Wort "noch". Da es sich bei dem innerörtlichen Biber wohl um einen Einzelgänger handelt, könnte auch eine "genehmigte Entnahme", sprich: der Abschuss des Tieres, im Herbst erfolgen. Je nachdem, ob er in den kommenden Wochen weitere Schäden im Dorf anrichtet oder nicht. Allerdings steht zu befürchten, dass es sich schon kurz nach der "Entnahme" ein anderer Biber im Mühlbach gemütlich macht.

    Bis tief in die Nacht an Naturbadeplatz gefeiert

    Beschwerden wegen zu lauter Feierei am Wehr gab es in den vergangenen Woche immer wieder von Anwohnern. Bis tief in die Nacht ist der Naturbadeplatz ein beliebter Treffpunkt junger Leute. Zum Ärger der Nachbarn. Unlängst wurde zudem ein Schild beschmiert und die Gemeindearbeiter müssen ständig die Hinterlassenschaften von Feierlichkeiten wegräumen. Die Gemeinde will jetzt eine Nutzungssatzung in Sachen Wehr erstellen und gegebenenfalls bei Zuwiderhandlungen Anzeige erstatten. An die Vernunft der jungen Leute bei Parties appellierte der Gemeinderat deshalb ausdrücklich.

    Dem Baugesuch eines Bauherren in der Alten Straße entsprach der Gemeinderat gerne. Ein Neubau in der Straße Am Michaelsberg stößt den Räten aber etwas auf. Dort wurde ein altes Kellergewölbe entfernt und sollte durch einen neuen Keller ersetzt werden. Jetzt entsteht dort wohl aber Wohnraum. Die Gemeinde will eine baldige Klärung des Sachverhaltes erreichen, auch muss der Bau der Ver- und Entsorgungsleitungen noch geklärt werden.

    Aufwandsentschädigungen für die drei Bürgermeister

    Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom Mai gab Ansgar Zimmer die Aufwandsentschädigungen für die drei Bürgermeister der Gemeinde bekannt. Der erste Bürgermeister enthält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 3.666,13 Euro im Monat zuzüglich einer Fahrtkostenentschädigung in Höhe von 200 Euro. Der zweite Bürgermeister enthält eine Entschädigung in Höhe von 245 Euro, der dritte Bürgermeister von monatlich 145 Euro.

    Bei einem Rundgang durchs Dorf hat der Bauausschuss festgestellt, dass auf dem Friedhof nur noch ein gutes Dutzend Urnengräber zur Verfügung stehen. Am westlichen Ende des Friedhofes könnten weitere Kleingräber entstehen. Um einen Überblick zu erhalten, soll das gesamte Friedhofsgelände zeitnah überplant werden.

    Neue Straßenlaternen am Oberen Tannig

    Am Oberen Tannig wird das Überlandwerk Rhön zehn neue Straßenlaternen für 20 902 Euro aufstellen. Geärgert hat sich der Gemeinderat über eine "Beschlussfassung" der Firma Anumar aus Ingolstadt. Das Unternehmen würde unweit des kleinen Eichelwaldes in der südlichen Gemarkung gerne einen Solarpark errichten und die zugrundeliegenden Planänderungen hierfür auch bezahlen. Der Gemeinderat fand beide Vorschläge weniger gut und lehnte einstimmig ab.

    Am 4. Juli um 9 Uhr findet die diesjährige Michaelsbergaktion statt. Die Gemeinde sucht hierfür noch junge Aktive, die sich an der gut zweistündigen ehrenamtlichen Aktion beteiligen möchten.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Rhön-Grabfeld-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!