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    Bad Königshofen

    Auf den Straßen im Grabfeld: keine Toten und weniger Verletzte

    Bei über der Hälfte aller Unfälle im Bereich der Polizeistation Bad Königshofen sind Wildtiere mit im Spiel. Deutlicher Rückgang auch bei Verkehrsunfallfluchten.
    Auch wenn die Unfallzahlen im Jahre 2019 zurückgegangen sind, hatte es doch mehr als einmal heftig gekracht, wie hier bei Trappstadt am Gründonnerstag
    Auch wenn die Unfallzahlen im Jahre 2019 zurückgegangen sind, hatte es doch mehr als einmal heftig gekracht, wie hier bei Trappstadt am Gründonnerstag Foto: Hanns Friedrich

    Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Dienstbereich der Polizeistation Bad Königshofen sind im Jahr 2019 um 33 Unfälle auf 607 leicht gesunken. Allein 315 (15 weniger als 2018) sind auf Kollisionen mit Wildtieren zurückzuführen. Bei 55 Verkehrsunfällen wurden insgesamt 67 Personen verletzt. Dies stellt einen Rückgang um sieben Prozent dar. Kein Verkehrsteilnehmer kam ums Leben, während es im Vorjahreszeitraum noch zwei Todesfälle gegeben hatte, wie aus der Jahresstatistik für 2019 der Polizeistation zu entnehmen ist. 

    Deutlich ist auch die Abnahme um 12,1 Prozent bei den Verkehrsunfällen mit Unfallflucht. Dennoch gab es 67 Delikte dieser Art, von denen 23 Fälle aufgeklärt wurden. Die Aufklärungsquote beträgt 34,3 Prozent. Im Jahr 2018 waren es noch 76 Verkehrsunfallfluchten, wobei 32 Fälle aufgeklärt wurden.   Der Anteil der alkoholisierten Verkehrsteilnehmer, die an einem Unfall beteiligt waren, blieb im Berichtszeitraum 2019 mit fünf Verkehrsteilnehmern konstant auf dem Niveau des Vorjahres.

    Mit zuviel Promille hinter dem Lenkrad

    Eine fast gleichbleibende Tendenz ist bei den sogenannten „folgenlosen“ Trunkenheitsfahrten zu erkennen, heißt es in der Mitteilung. Im Jahr 2018 mussten 23 Fahrzeugführer wegen Alkohol am Steuer ihren Führerschein abgeben, 2019 waren es mit 24 „Alkoholfahrten“ fast genauso viel. Hinzu kommen in diesem Zusammenhang noch 12 Fahrten unter Drogeneinfluss (2018: 6).

    Bei Verkehrskontrollen wurden im vergangenen Jahr 24 Fahrzeuglenker ohne die erforderliche gültige Fahrerlaubnis erwischt. Das sind vier mehr als im Jahre 2018. Eine positive Entwicklung war bei der Unfallursache „Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit“ zu verzeichnen. Waren 2018 noch 22 Verkehrsunfälle auf diese Ursache zurückzuführen, sank die Zahl 2019 auf 20 Unfälle. Und zum Schluss noch eine gute Nachricht:  Im Jahr 2019 gab es keinen Schulwegunfall, wie auch schon im letzten Jahr. 

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