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    Bad Königshofen

    Bad Königshofen: Ehrenteller für Philipp Sebald

    Bürgermeister Thomas Helbling überreichte den Ehrenteller der Stadt Bad Königshofen an den einstigen 2. Bürgermeister und Stadtratskollegen Philipp Sebald aus Eyershausen.
    Bürgermeister Thomas Helbling überreichte den Ehrenteller der Stadt Bad Königshofen an den einstigen 2. Bürgermeister und Stadtratskollegen Philipp Sebald aus Eyershausen. Foto: Hanns Friedrich

    Mit dem Ehrenteller der Stadt Bad Königshofen hat Bürgermeister Thomas Helbling seinen einstigen Stellvertreter und Stadtratskollegen, Philipp Sebald aus Eyershausen, ausgezeichnet. Der Ehrenteller der Stadt wird seit den 1980er Jahren verliehen und geht an Bürger, die sich um das Allgemeinwohl der Stadt Bad Königshofen verdient gemacht haben. Außerdem wird der Ehrenteller an Stadtratsmitglieder vergeben, die mindestens 18 Jahre im Gremium aktiv waren. Grund genug, Philipp Sebald in die Reihe derer aufzunehmen, die diese Auszeichnung erhalten. Ein Blick in die Liste zeigt Namen wie Leonhard Hoffmann, Dekan Franz Paul Geis, Kurdirektor Kurt Zühlke, Heimatforscher Leo W. Hamm oder auch den ehemaligen Kreisbrandinspektor Hermann Weigand. Letztmals wurde der Ehrenteller an den ausscheidenden Stadtrat Klaus Ebner überreicht.

    Bürgermeister Thomas Helbling sagte Philipp Sebald auch im Namen des gesamten Stadtrates ein herzliches Dankeschön für sein Engagement um das Wohl der Stadt und seiner Bürgerschaft. Er verwies in seiner Laudatio auf die zahlreichen Ämter und Ausschüsse, die Philipp Sebald bekleidet hatte, ging aber insbesondere auf die umfangreichen Tätigkeiten Sebalds in seiner Heimatgemeinde ein. Hier habe er viel geleistet. Das Stadtoberhaupt erwähnte den Bau des Biergartens im Dorfgasthaus. Außerdem wurde in seiner Zeit der Spielplatz angelegt und drei Brunnen gebaut. Das ehemalige Raiffeisenlager wurde zum Vereinsheim umgebaut.

    Gründung der Trachtengruppe

    Bei der Gründung der Trachtengruppe war Philipp Sebald aktiv und selbst als begeisterter Tänzer mit dabei. Er organisierte die 1200-Jahrfeier von Eyershausen und war Ideengeber bei der Erstellung der Infotafeln am Aussichtspunkt Lahnberg. Dort wurde eine rund 600 Jahre alte Eiche freigelegt und mit entsprechendem Hinweis versehen. Er leitete die Generalsanierung des Sportheims in die Wege. Der Bau des Radweges am Eilgraben gehört zu seinen Projekten und auch, dass ein Baugebiet ausgewiesen wurde. Hinzu kamen mehr als 100 Kleinprojekte, die Philipp Sebald angeschoben und begleitet hat.

    Politisch war er sechs Jahre als Ortssprecher aktiv, 18 Jahre Fraktionssprecher und sechs Jahre 2. Bürgermeister. Weiterhin war er in mehreren Ausschüssen und in Vereinen seiner Heimatgemeinde Eyershausen aktiv. Im Musikverein Eyershausen bekam er die silberne Ehrennadel für 25 Jahre aktives Musizieren, er ist Inhaber des Feuerwehr-Ehrenzeichens, war zwei Jahre Vorsitzender des ASV Eyershausen und hat für seine Verdienste das Ehrenzeichen in Silber erhalten. Im kirchlichen Bereich war Philipp Sebald Kommunionhelfer und Wortgottesdienstleiter. 

    Bei der Allianz Grabfeldgau mitgearbeitet

    Thomas Helbling erwähnte die Allianz Grabfeldgau, in der Philipp Sebald von Beginn an mitarbeitete. Hier war er Leiter des Arbeitskreises Natur-, Landschaft-, Umwelt- und Landschaftsgenuss und bei der Erstellung des „Genussführers“ maßgeblich beteiligt. Zusammen mit Jan Schöppach ist er Autor des Buches "Historische fränkisch-thüringische Grabfeldrezepte“. Ihm sind der Erhalt und die Weitergabe traditioneller Rezepte aus der Region wichtig. Letztendlich übernahm er die Leitung im Arbeitskreis „Türen auf“, bei dem  jährlich gelungene Beispiele renovierter, ehemals leer stehender Altbauten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Allianzmanagement sei seine konstruktive Kritik gefragt und er sei jederzeit ansprechbar und zur Mithilfe bereit gewesen.

    All das sei Grund genug, Danke zu sagen und Philipp Sebald mit dem Ehrenteller der Stadt auszuzeichnen.

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