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    Hohenroth

    Bauhofgemeinschaft Brend-Saale: Gute Planung, Kosten eingehalten

    Die Abrechnung für den Neubau des Bauhofes der Bauhofgemeinschaft Brend-Saale in Hohenroth liegt vor. Gut geplant, im Kostenrahmen geblieben.
    Die Abrechnung für den Neubau des Bauhofes der Bauhofgemeinschaft Brend-Saale in Hohenroth liegt vor. Gut geplant, im Kostenrahmen geblieben. Foto: Brigitte Chellouche

    Der Haushalt der Bauhofgemeinschaft Brend-Saale stand bei der jüngsten Sitzung auf der Tagesordnung.  Martin Koller von der VG-Kämmerei bilanzierte die vorläufige Abrechnung des Bauhof-Neubaus in Hohenroth: "Die Planung war gut. Wir sind im Kostenrahmen geblieben." Die Gesamtinvestition für den Neubau beläuft sich auf 2,4 Millionen Euro. Finanziert wird diese Summe durch die Investitionsumlagen der Gemeinden Hohenroth, Rödelmaier, Salz und Schönau, die der Bauhofgemeinschaft angehören. Ferner wird die Mietersparnis der Gemeinde für die bisherigen Bauhöfe, umgerechnet auf 30 Jahre, dazugerechnet.

    Zahlen aus den Haushaltsbereichen

    Der Vermögenshaushalt 2020 der BauGE Brend-Saale umfasst ein Volumen von 191 500 Euro. Hier sind Haushaltsansätze von 45 000 Euro für bewegliche Vermögensgegenstände vorgesehen. Weitere Investitionen sind nicht eingeplant. Für Tilgung von Krediten werden 74 000 Euro angesetzt, daneben ist noch die hälftige Deckung des Soll-Fehlbetrages aus 2019 in Höhe von 72 500 Euro einzurechnen. Finanziert werden diese Ausgaben unter anderem durch die Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 105 000 Euro (Abschreibungen 2020) und eben durch die Zuführung der Sonderrücklage 2019 in Höhe von 72 500 sowie durch Verkaufserlöse in Höhe von 14 000 Euro.

    Der Verwaltungshaushalt 2020 schließt ausgeglichen ab in Einnahmen und Ausgaben mit 1,86 Millionen Euro. Diese Summe umfasst Ausgaben in Höhe von 1,3 Millionen Euro (Personalkosten), 131 200 Euro für den Unterhalt der Geräte und Fahrzeuge, 164 000 Euro für sonstige Aufwendungen, 105 000 Euro für Abschreibungen, 72 500 Euro Zuführung an Vermögenshaushalt. Finanziert werden die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes mit folgenden Einnahmen: 1,4 Millionen Euro Erstattungen von Gemeinden für Bauhofleistungen, 215 000 Euro Erstattungen von Gemeinden für Leistungen Wassermeister, 136 000 Euro Abschreibungen.

    984 000 Euro Schulden 

    Für die kommenden Jahre sind keine Investitionen geplant. Eine Kreditaufnahmen in Höhe von 200 000 Euro wird in 2021 erfolgen. Der Schuldenstand beläuft sich zu Ende 2019 auf 984 000 Euro. Die Bauhofgemeinschaft verfügt zum Jahresende 2019 über keine allgemeine Rücklage. Auch ist kein Bestand in der Sonderrücklage Abschreibungen vorhanden. Der komplette Bestand wurde nun entnommen. Die Verbandsversammlung stimmte dem Haushaltsplan 2020 geschlossen zu.

    Verbandsvorsitzender Georg Straub teilte mit, dass der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss die Jahresrechnung 2018 geprüft hat. Die Feststellungen können durch die Erläuterungen als erledigt angesehen werden. Nachdem in einer früheren Sitzung die Bürgermeister den Wunsch äußerten, möglicherweise Dialog-Displays für Geschwindigkeitsanzeigen anzuschaffen, legte nun Bauhofleiter Thorsten Griebel verschiedene Angebote vor, die Smileys, aber auch die Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit beinhalteten.

    Rudi Zehe dankt Georg Straub

    Man einigte sich schnell darauf, dass die Anschaffung über die Kommunen laufen solle, die Betreuung wird dann vom Bauhof vorgenommen. Wünschenswert wäre dasselbe solarbetriebene mobile Modell für alle Gemeinden. Die Kosten belaufen sich auf 5000 Euro für zwei Stück. Die Bauhofgemeinschaft bittet um Rückmeldung bis Ende Mai. Nichtsdestotrotz wird aber die kommunale Verkehrsüberwachung weiterhin bestehen bleiben. Am Ende der Sitzung dankte Bürgermeister Rudi Zehe Bürgermeister Georg Straub als Vorsitzendem für den Aufbau des Bauhofes und Bauhofleiter Thorsten Griebel für die gute Zusammenarbeit.

    Straub dankte dem Gremium dafür, dass es seit 2012 diesen neuen Weg mit gegangen sei und sich für die Bauhofgemeinschaft entschieden hätte. Mit Thorsten Griebel als Leiter habe man den richtigen Schritt gewagt. Andere Kommunen würden neidvoll auf die Gemeinschaft sehen. Besonders freute sich Straub darüber, dass "wir noch so günstig gebaut haben". Jetzt wäre es um ein Vielfaches teurer geworden. Der Bauhof sei zweckmäßig geworden, sagte er. Er biete eine gute Unterbringung der Gerätschaften und der Mitarbeiter. Zudem versprach er, zu einem späteren Zeitpunkt eine schöne Feier zu veranstalten, nämlich eine lustige Verabschiedung der scheidenden Verbandsräte und ein zünftiges Willkommen für die Neuen.

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