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    Bad Neustadt

    Die Glosse: Söder, unser Mann für die Rhön!

    Gleich zweimal hat der Ministerpräsident unlängst bei Pressekonferenzen für die Rhön als Urlaubsziel geworben. Muss sich jetzt das Allgäu warm anziehen?
    Zum „Franken mit Rückgrat“ wurde Markus Söder noch als Finanzminister ausgezeichnet. Als bayerischer Ministerpräsident bricht er immer wieder die Lanze für die Rhön, sehr zur Freude der Landkreisverantwortlichen.
    Zum „Franken mit Rückgrat“ wurde Markus Söder noch als Finanzminister ausgezeichnet. Als bayerischer Ministerpräsident bricht er immer wieder die Lanze für die Rhön, sehr zur Freude der Landkreisverantwortlichen. Foto: Archiv Kritzer

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat für die Rhön schon viel Gutes getan. Er hat allen Plänen für einen Nationalpark Rhön fast in letzter Minute ein Ende bereitet. Darum kann jetzt GW1068f, die Wölfin von Unterelsbach, ungestört zwischen oberer Rhön und dem Salzforst ihre Kreise ziehen, ohne dass ihr Horden von Nationalpark-Touristen mit dem Feldstecher nachstellen.

    Ein Rhön-Fan schon als Umweltminister

    Nicht nur als genetischer Franke, auch als bayerischer Umweltminister hat Markus Söder die Rhön schätzen und lieben gelernt. Und es geht bis heute das Gerücht, dass er einem unserer Redaktionskollegen wegen seiner vielen gemeinsamen Rhön-Termine sogar einmal das Du angeboten hätte.

    Markus Söder hat, so erzählte ein glückseliger Landrat Thomas Habermann im Tourismus-Ausschuss des Kreistages, nun bei gleich zwei Gelegenheiten Werbung für die Rhön gemacht. Und das in Zeiten, wo nicht nur ganz Bayern, sondern ganz Deutschland an seinen Lippen hängt, um vom obersten Bayern persönlich aus der Coronakrise geführt zu werden.

    Wir haben den Ballermann Unterfrankens

    Zweimal sagte er sinngemäß "Mann kann auch gut in Bayern Urlaub machen, zum Beispiel in der Rhön!" Wenn man so will, ist tatsächlich der Kreuzberg an manchen Tagen so etwas wie der Ballermann Unterfrankens. Und der Bürgermeister der Badesee-Gemeinde Sulzfeld, Jürgen Heusinger, strahlt einen Optimismus aus, den kein "Sindaco" einer Gardasee-Kommune teilen könnte.

    Wir warten jetzt ab, was das Wort eines bayerischen Ministerpräsidenten für Urlaubssuchende gilt und ob der Aussichtsturm am Schwarzen Moor nun in seiner Neigung geändert wird, um Pisa Konkurrenz machen zu können. Auf jeden Fall hat Landrat Thomas Habermann gleich eine Dankesmail an Markus Söder geschrieben für die kostenlose Rhön-Werbung aus berufenem Mund.

    Berlin im Blick

    Sollten wir ihm inkognito auf der Gemündener Hütte begegnen, dann würden wir ihm gerne die grenzenlose Aussicht erklären. An schönen, klaren Tagen glaubt man, bis Berlin schauen zu können.

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