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    Wechterswinkel

    Erste Ausstellung im Kloster nach längerer Pause

    Kunstgenuss mit Mund- und Nasenschutz. Auch Kreiskulturmanagerin Dr. Astrid-Hedrich-Scherpf besuchte am ersten Tag der Wiedereröffnung die aktuelle Ausstellung des Künstlerpaares Wolfgang und Wiltrud Kuhfuss im Kloster Wechterswinkel.
    Kunstgenuss mit Mund- und Nasenschutz. Auch Kreiskulturmanagerin Dr. Astrid-Hedrich-Scherpf besuchte am ersten Tag der Wiedereröffnung die aktuelle Ausstellung des Künstlerpaares Wolfgang und Wiltrud Kuhfuss im Kloster Wechterswinkel. Foto: Klaus-Dieter Hahn

    Am 7. März traf der avantgardistische Dichter Friedrich Hölderlin noch seinen nicht minder berühmten Zeitgenossen Joseph von  Eichendorff im Kloster Wechterswinkel. Natürlich nicht wirklich – Hölderlin wäre ja im März schon 250 Jahre alt geworden - aber zumindest eben in Gestalt eines Konzertprogramms mit dem Bariton Stefan W. Römmelt und dem Pianisten Ulrich Pakusch.

    Danach kam Corona und mit dem Virus das Ende des öffentlichen Lebens. Das Kreiskulturzentrum musste so wie die anderen Konzerthäuser und Museen auch schließen. Kein Gregorianik-Seminar, kein Frühlings-Kunsthandwerkermarkt, kein "Art after work", keine weitere Auflage der "Rhöner Nacht der spirituellen Lieder", keines der beliebten Klassik-Konzerte, keine Kammermusik und keine Auftritte hoffnungsvoller Künstlertalente seitdem.

    Ausstellung wurde bis 28. Juni verlängert

    Verzicht und Geduld werden von den Kunstfreunden in der Region gefordert. Doch so langsam scheint wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer aufzutauchen. Am vergangenen Sonntag, 17. Mai, öffnete erstmals wieder das "Kloster Wechterswinkel" seine Pforten. Und das Interesse war schon einmal erfreulich groß. Zwar mit Mund- und Nasenschutz und mit dem gehörigen Abstand konnten die Besucher aus nah und fern die aktuelle Kunstausstellung "Est Malerei – Installation - Grafik" von Wolfgang und seiner kürzlich verstorbenen Ehefrau Wiltrud Kuhfuss aus Bad Kissingen bewundern. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 28. Juni, verlängert worden.

    Gerne nahmen die Besucher auch das gastronomische Angebot des Kloster-Serviceteams in Anspruch, wie den selbstgebackenen Kuchen und den Kaffee "to go". Ab Mittwoch, 20. Mai, ist dann auch das Café wieder von 13 bis 17 Uhr geöffnet, lädt der Innenhof – wenn auch unter Beachtung der Hygienevorschriften in begrenzter Platzzahl und mit dem notwendigen Abstand – zum gemütlichen Plausch  und Kaffeegenuss ein.

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