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    Stetten

    Förderprogramm dient der Verschönerung der Altorte

    Freudige Nachricht für die Gemeinde Sondheim/Rhön: Mit der Kleinprojekteförderung der Streutal-Allianz wird die Erneuerung der Feuerstelle am Grillplatz in Stetten zu 80 Prozent gefördert.
    Freudige Nachricht für die Gemeinde Sondheim/Rhön: Mit der Kleinprojekteförderung der Streutal-Allianz wird die Erneuerung der Feuerstelle am Grillplatz in Stetten zu 80 Prozent gefördert. Foto: Brigitte Gbureck

    Zur jüngsten Sitzung des Gemeinderates Sondheim/Rhön im Dorfgemeinschaftshaus in Stetten begrüßte Bürgermeister Thilo Wehner mehrere Zuhörer, die sich für die Innenentwicklung der Gemeinde interessieren.

    2016 aufgelegt, gilt seit 2017 ein Kommunales Förderprogramm für Sondheim/Rhön, das rege angenommen wird. Die Streutalallianz, die sich mit dem Thema Innenentwicklung beschäftigt, hat es als sinnvoll erachtet, ein einheitliches Förderprogramm für alle Gemeinden zu erstellen. Dass es unterschiedliche Gegebenheiten beziehungsweise Abweichungen in den einzelnen Gemeinden gibt, ist klar. Ziel sollte aber sein, dass wesentliche Passagen einheitlich sind, um im Streutal gleiche Voraussetzungen zu haben.

    Das Sondheimer Förderprogramm unterscheidet sich vor allem darin wesentlich von dem anderer Kommunen, dass auch die Sanierung von Nebengebäuden gefördert wird, die danach nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Haushalt stehen jährlich 30 000 Euro für solche Maßnahmen zur Verfügung. Sondheim sei eine der ersten Gemeinden gewesen, die das Förderprogramm umgesetzt haben, ließ Dietmar Zink wissen. Das Förderprogramm diene also nicht nur der Innenentwicklung, sondern der Verschönerung im Allgemeinen.

    Was wird in welcher Höhe gefördert?

    Bürgermeister Wehner erläuterte die Entwurfsfassung, in der Änderungen zur gültigen Satzung kommentiert wurden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Förderprogramm Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen zur Erhaltung und Nutzung vorhandener Bausubstanz der Gemeinde Sondheim vom 20.12.2016 grundsätzlich mit folgenden Anpassungen beizubehalten: Gefördert werden alle Wohngebäude und Nebengebäude, die innerhalb der Gebietskulisse liegen und die älter als 40 Jahre sind (bislang 50 Jahre). Die Höhe der Förderung wird auf maximal 20 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens auf 10 000 Euro je Anwesen festgesetzt. Neu eingefügt wurde das Thema Abriss, das bei Neubau mit 20 Prozent, maximal mit 10 000 Euro, förderfähig ist. Gesamtkosten unter 1000 Euro werden nicht gefördert. Das Förderprogramm tritt zum 1. Juni 2020 in Kraft und gilt fünf Jahre.

    Eine erfreuliche Mitteilung hatte Bürgermeister Wehner vonseiten der Allianz noch in petto: Streutalallianz-Managerin Gertraud Kokula habe ihm mitgeteilt, dass die Gemeinde Sondheim eine Kleinprojekteförderung aus dem Regionalbudget für den Grillplatz in der Nähe Rhönblick in Stetten erhält. 8000 Euro waren für die Maßnahme beantragt worden, jetzt sei die Zusage für eine Übernahme von 80 Prozent der Kosten eingegangen. Mit der Maßnahme könne sofort begonnen werden. Mit der Erneuerung der Feuerstelle werde der ganze Grillplatz „aufgepeppt“, freute sich das Gremium.

    Gemeindetraktor steht auf der Wunschliste des Gemeinderates

    Seit Beginn seiner Amtszeit würde ihn die Anschaffung eines Gemeindetraktors beschäftigen, gab Bürgermeister Wehner preis. Nun soll einer angeschafft werden, beschloss das Gremium. Ob gebraucht oder neu, werde noch entschieden. Beim Antrag auf Baugenehmigung einer Lagerhalle in Stetten erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen. Aus der nichtöffentlichen Sitzung des Gemeinderats vom 23. April 2020 gab der Bürgermeister die Vergaben verschiedener Gewerke für den Anbau einer Kinderkrippe an den Kindergarten Sondheim bekannt. Die Glaserarbeiten übernimmt die Firma Weisenseel, Ostheim, für rund 25 700 Euro, die Firma Manger in Mellrichstadt übernimmt die Heizungsinstallationsarbeiten (rund 47 000 Euro) und die Sanitärinstallationsarbeiten (rund 26 000 Euro), die Elektroinstallationsarbeiten führt die Firma Stumpff, Ostheim, für rund 28 400 Euro aus. Die Putzer- Maler-, Trockenbau- und Gerüstbauarbeiten wurden an die Firma Weipert (Stadtlauringen) für rund 47 000 Euro vergeben.

    Der Gemeinderat hatte beschlossen, dass künftig von der alten Wasserleitung in der Ortsmitte am “Gänsteich“ in Stetten keine größeren Mengen Wasser mehr entnommen werden dürfen. Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 7. Mai 2020 wurde die Entschädigung für den Bürgermeister Thilo Wehner mit 3238,73 Euro und für den zweiten Bürgermeister Dietmar Zink mit 450 Euro monatlich öffentlich gemacht.

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