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    Bad Königshofen

    Forstleute warnen vor hoher Waldbrandgefahr im Grabfeld

    Dringender Appell zur Vorsicht: Nicht nur Rauchen und offenes Feuer, sondern auch ein heißer Katalysator eines Autos kann bei der großen Trockenheit zu einem Brand führen.
    Damit es im Grabfeld erst gar nicht zu solchen Einsätzen kommen muss, wie hier bei dieser schon etwas älteren Aufnahme bei Gemünden, bittet das Forstamt die Bevölkerung um große Vorsicht im Wald.
    Damit es im Grabfeld erst gar nicht zu solchen Einsätzen kommen muss, wie hier bei dieser schon etwas älteren Aufnahme bei Gemünden, bittet das Forstamt die Bevölkerung um große Vorsicht im Wald. Foto: Jochen Kümmel 

    Die zunehmende Trockenheit im Grabfeld bereitet dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten große Sorgen. Wie Forstdirektor Wilhelm Schmalen in einer Pressemitteilung ausführte, habe das erste August-Wochenende mit schwül-heißem Wetter, jedoch ohne lokalen Regen die Lage in den heimischen Wäldern deutlich verschärft. Fehlender Regen im Juli und die weiterhin vorausgesagten hohen Temperaturen bei geringem Niederschlagsneigung würden dazu führen, dass nicht nur für das Grasland, sondern auch für den Wald eine hohe und teilweise sogar sehr hohe Brandgefahr besteht. Mittlerweile sind manche Gebiet so trocken, dass der berühmte Funke reicht, um großen Schaden anzurichten.

    Forstamt bittet vor allem die Bevölkerung um größtmögliche Vorsicht  

    Schmalen formuliert seine Warnung nicht zufällig zu Beginn der großen Ferien und Urlaubszeit. Auf Grund des schönen Wetters sei gerade jetzt mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen, so der Forstmann. Deshalb werde die Bevölkerung dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Manche Gefahren erschließen sich auch nicht sofort. So könne sich beispielsweise durch einen heißen Katalysator eines Autos trockenes Gras entzünden, heißt es in dem Schreiben.

    Äußerste Vorsicht müsse auch bei der Waldarbeit angewendet werden, insbesondere bei der Aufarbeitung der vom Borkenkäfer befallenen Fichten. "Das Gipfelholz darf jetzt keinesfalls verbrannt werden", betont Wilhelm Schmalen. Falls doch bei entsprechend kühler und feuchter Witterung Holz aus Waldschutzgründen verbrannt werden soll, müssen vorher die Behörden informiert werden, um unnötige Einsätze der Rettungskräfte zu vermeiden.

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