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    Höchheim

    Höchheim: Jagdrevier wird neu verpachtet

    Diesen Weg östlich des Höchheimer Waldes  möchte die Flurbereinigungsgenossenschaft instandsetzen.
    Diesen Weg östlich des Höchheimer Waldes möchte die Flurbereinigungsgenossenschaft instandsetzen. Foto: Wolfgang Ruck

    Das Höchheimer Jagdrevier steht ab dem 1. April kommenden Jahres neu zur Verpachtung an. Dies gab Vorsitzender Wolfgang Ruck bei der Generalversammlung der Jagdgenossenschaft im Sportheim bekannt. Der bisherige Pächter Rainer Rockenstein aus dem thüringischen Suhl möchte aus Altersgründen den bestehenden Pachtvertrag nicht verlängern.  Wolfgang Ruck bedauerte diesen Schritt, da in der Vergangenheit stets ein gutes Miteinander zwischen Jägerschaft, Bauern und Jagdgenossenschaft bestand. Mittlerweile hat die Jagdgenossenschaft auf einem Online-Portal eine Anzeige geschaltet und die Jagd öffentlich ausgeschrieben.

    Abstimmung über Neuvergabe im Herbst

    Das Revier umfasst rund 490 Hektar Fläche. Etwa ein Zehntel davon ist bewaldet. Der Rest entfällt auf offene Feldflur und Wiesenauen entlang der Milz. Vor allem Rehwild und Feldhasen stehen zur Bejagung an. Wildschweine ziehen sporadisch durchs Revier. Ruck verwies auf die erfreuliche Tatsache, dass in den vergangenen Jahren keine Wildschäden im Revier zu verzeichnen waren.  Erste Pachtinteressenten haben sich mittlerweile gemeldet. Die Jagdgenossenschaft will die Mitglieder im Herbst bei einer außerordentlichen Versammlung über die Neuvergabe des Reviers abstimmen lassen.

    Im Frühling wurden einige Flächen in der Flur neu mit sogenannten "Wildäckern" angesät.  Die Mischungen bestehen vor allem aus Sonnenblumen, Phacelia, Malwe, Fenchel und Ringelblume. Solche Felder dienen als Äsungs- und Deckungsflächen fürs Wild.  Momentan befinden sich diese Felder in der Blüte und werten das Landschaftsbild optisch auf.

    8000 Euro für Schotterweg-Sanierung

    Im  Anschluss ging die Generalversammlung der Höchheimer Flurbereinigungsgenossenschaft über die Bühne. Im Mittelpunkt stand dabei die Übertragung von Wegen an Dritte. Vor allem innerörtliche Wege sollen ins Eigentum der Gemeinde überführt werden.  Um künftig klare Besitz- und Wegeverhältnisse zu schaffen, sollen zwei Wege an  private Anlieger verkauft werden. Die Mitglieder stimmten diesen Vorhaben zu, sodass die notariellen Beurkundungen ins Visier genommen werden können. Im vergangenen Jahr wurde die Abdeckung eines Wasserschachts in der Gemarkung "Hundsrangen" erneuert.  Im Zuge des Straßenneubaus nach Rothausen mussten zwei Pappeln in der Abteilung "Sulz" gefällt werden. Desweiteren wurde ein zugewachsener Feldweg frei geschnitten.

    Im laufenden Jahr ist die Sanierung eines Schotterweges östlich des Höchheimer Waldes vorgesehen. Die Maßnahme  kostet voraussichtlich 8000 Euro. Der Haushalt 2019 und der Haushaltsansaqtz für 2020 wurden verabschiedet und werden der zuständigen Aufsichtsbehörde in Würzburg mitgeteilt.

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