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    Bad Königshofen

    Kampf den Funklöchern: Mast in Gabolshausen bis Jahresende

    „Wir jagen Funklöcher“ – unter diesem Motto konnten sich Kommunen aus ganz Deutschland an einer Telekom-Aktion beteiligen mit dem Ziel, Mobilfunk-Versorgungslücken auf Kosten des Versorgers zu schließen.

    Auch die Stadt Bad Königshofen hatte im vergangenen Jahr ihr Interesse bekundet, Funklöcher über diese Schiene zu schließen. Tatsächlich wurde die Stadt ausgewählt, dazu im Grabfeld noch die Gemeinde Aubstadt.

    Über die nächsten Schritte informiert die Telekom jetzt in einer Pressemitteilung:  „Bad Königshofen im Grabfeld ist schon bald optimal mit Mobilfunk versorgt, denn sie ist eine Gewinnerin der Telekom-Aktion“, heißt es in der Presseinfo. Ein neuer LTE-Mast solle bis Ende 2020 stehen und funken. Ein entsprechender Anmietvertrag sei geschlossen worden.

    Zufriedener Bürgermeister

    Der Standort wenige 100 Meter südöstlich von Gabolshausen schließe nicht nur die Versorgungslücke im Ortsteil Gabolshausen, sondern verbessere auch die Mobilfunk-Versorgung in den Ortsteilen Althausen, Aub und Untereßfeld. Anwohner und Gäste in Bad Königshofen im Grabfeld profitierten zukünftig von schneller Datenübertragung im LTE-Netz der Telekom. Das gelte auch für Touristen und Pendler. „Wir freuen uns, dass wir ein Gewinner der Telekom-Aktion sind. Mit dem neuen Mobilfunk-Standort gehört eines unserer größten Anliegen bald der Geschichte an“, wird Bad Königshofens Bürgermeister Thomas Helbling in der Pressemitteilung zitiert.

    Bauantrag wird gestellt

    Laut Telekom folge jetzt der Antrag auf Baugenehmigung, danach der Bau einschließlich Verlegung von Glasfaser- und Stromkabel. Am Ende montierten die Techniker die Antennen. Wenn es zu keinen Verzögerungen komme, könnten Telekom-Kunden in Bad Königshofen im Grabfeld Ende des Jahres mobil telefonieren und im Internet surfen.

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    Bearbeitet von Alfred Kordwig

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