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    Bad Königshofen

    Kampf gegen Corona: Ein Geschenk an alle Landkreisbewohner

    Einiges los war am Freitag im Bad Königshofener Rathaus, wo die Mund-Nasenschutzmasken eingetütet wurden. 
    Einiges los war am Freitag im Bad Königshofener Rathaus, wo die Mund-Nasenschutzmasken eingetütet wurden.  Foto: Hanns Friedrich

    Besondere Geschenke teilten am Freitagnachmittag  Mitglieder der  Jugendfeuerwehr, des Jugendhaus, Mitarbeiter der Stadt, des Bauhofs  und des „Kinderland“ in Bad Königshofen aus: Mund-Nasen-Schutz Masken. 6000  Stück hatte die Stadt Bad Königshofen aus der Spende von Eugen Münch erhalten, teilte Bürgermeister Thomas Helbling mit, der sich dafür bedankte. In den kommenden Tagen bekommen auch weitere Städte und Gemeinden im Landkreis Rhön-Grabfeld diese Schutzmasken, informiert Gerald Söder, Sachbearbeiter für Katastrophenschutz am Landratsamt Bad Neustadt. Bad Königshofen und die Verwaltungsgemeinschaften im Grabfeld seien die ersten gewesen, die diese Spende erhielten. Die Masken wurden über das Technische Hilfswerk und die Kreisfeuerwehr verteilt.

    Als nächstes folgen nun Stadt Bad Neustadt sowie die weiteren Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Durch die Spende soll jedem Landkreisbewohner eine Mund-Nasen-Bedeckung in Form einer wiederverwendbaren und waschbaren Gesichtsmaske zur Verfügung gestellt werden. Die Verteilung erfolgt zeitnah, je nach Auslieferung der Firma Texpa. Da Münch auch den Nachbarlandkreis Bad Kissingen mit seiner Spende bedacht hat, erfolgt die Auslieferung aus Saal je nach Herstellung etappenweise.

    Friedrich Jochen Staub vom Organisationsteam legte selbst mit Hand an und verteilte die Schutzmasken. 
    Friedrich Jochen Staub vom Organisationsteam legte selbst mit Hand an und verteilte die Schutzmasken.  Foto: Hanns Friedrich

    Die jeweiligen Gemeinden übernehmen dann die Verteilung an die Haushalte. Das könnte durch Freiwillige, aber auch die Feuerwehr oder Schülerinnen und Schüler geschehen, die zur Zeit keinen Unterricht haben. Darüber hinaus werden die Städte, Märkte und Gemeinden angehalten, in den eigenen Verwaltungsbereichen die große Anzahl an ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern bei der Herstellung von Baumwollmasken zu koordinieren und anzuleiten.

    Anleitungen zur Maskenfertigung gibt es in der Koordinierungsstelle

    Die so gefertigten Masken sollten Bedürftigen und der Allgemeinheit in den jeweiligen Gemeindebereichen zur Verfügung gestellt werden, schreibt Söder. Vorschläge und Anleitungen zur Herstellung von Masken können von der Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landkreis Rhön-Grabfeld bezogen werden. Gerald Söder: "Ich darf Ihnen als Leiter der Katastrophenschutzbehörde für die Unterstützung und Ihren Einsatz sehr herzlich danken.“

    Abgepackt für die jeweilige Haushaltsgröße wurden die Schutzmasken noch am Freitag von Helfern an die Haushalte der Stadt verteilt. 
    Abgepackt für die jeweilige Haushaltsgröße wurden die Schutzmasken noch am Freitag von Helfern an die Haushalte der Stadt verteilt.  Foto: Hanns Friedrich

    Der Katastrophenschutz-Sachbearbeiter hatte für die Verteilung der Masken Listen erstellt, in denen die Anzahl der Einwohner der jeweiligen Gemeinden mit den Ortsteilen vermerkt sind. Aufgrund dessen werden die Schutzmasken ausgeliefert. So gehen an die Stadt Bad Neustadt mehr als 16.000 Schutzmasken, weitere an die VG Bad Neustadt, an die Stadt Bischofsheim oder um nur einige zu nennen die Stadt Mellrichstadt, die VG Fladungen und die Stadt Ostheim/Rhön. Insgesamt sind 79.675 Einwohner aufgelistet. Die Masken werden Packungen zu je 100 Stück geliefert. In den Gemeinden müssen sie dann nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Bürgerinnen und Bürger sortiert und verteilt werden.

    Am Freitagnachmittag wartete auf die Helfer eine ganze Menge Arbeit

    So kam am Freitag auch Arbeit auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bad Königshofen, des Bauhofs, des Jugendhauses und des Kinderland sowie der Jugendfeuerwehr zu. Schnell wurde ein Team mit 16 Helferinnen und Helfern gebildet und die Masken im Rathaussaal verpackt. In der Stadt nahm Kerstin Börger die Einwohnerlisten dazu her und gemeinsam mit Katrin Rinke wurden entsprechende Aufkleber gefertigt und die Masken in Plastiktüten verpackt. Auf einem Informationszettel wird auf die Maskenpflicht und die Spende von Münch hingewiesen. Bis in die späten Abendstunden waren die Freiwilligen unterwegs, um die Schutzmasken an die Haushalte zu verteilen. Am gestrigen Montag erhielt die Stadt nochmals ein kleine Menge, die an die Schulen gingen.

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