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    Fladungen

    Kinderbetreuung in Fladungen: Eltern müssen rückwirkend zahlen

    Im Haus der Kinder in Fladungen (Archivfoto) müssen Eltern, die in der Corona-Krise im Mai und Juni die volle Betreuungsleistung in Anspruch genommen haben, für diese Monate rückwirkend zahlen.
    Im Haus der Kinder in Fladungen (Archivfoto) müssen Eltern, die in der Corona-Krise im Mai und Juni die volle Betreuungsleistung in Anspruch genommen haben, für diese Monate rückwirkend zahlen. Foto: Marion Eckert

    Während des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie musste die Betreuung im Kindergarten Fladungen zunächst auf eine Notbetreuung zurückgefahren werden. Nach und nach wurden die Betreuungszeiten im Haus der Kinder wieder ausgeweitet, unterschiedliche Altersgruppen kamen sukzessive zurück in die Einrichtung. Aufgrund der unklaren Situation und der Aussage des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, dass die Kindergartenbeiträge für diese Zeit vom Freistaat übernommen werden, wurden in Fladungen für den kommunalen Kindergarten für die Monate Mai und Juni keine Kindergartenbeiträge erhoben.

    In Abstimmung mit dem Elternbeirat wurde beschlossen, dass die Eltern, die die volle Leistung in Anspruch genommen haben, für Mai und Juni rückwirkend zahlen müssen. Wer weniger als 50 Prozent seiner gebuchten Betreuungszeit genutzt hat, der könne bei der Verwaltung der Stadt Fladungen einen Antrag stellen und werde dann von den Kindergartengebühren befreit, hieß es in der Stadtratssitzung am Montagabend.

    Streutalallianz: Keine Sitzungen am Abend

    Aus dem Fladunger Stadtrat wurde der Wunsch an die Streutalallianz herangetragen, die Sitzungstermine nicht am Nachmittag, sondern am Abend abzuhalten, um auch Stadträten, die tagsüber beruflich gebunden sind, die Teilnahme zu ermöglichen. Wie Bürgermeister Michael Schnupp nun dem Gremium mitteilte, sei dieser Wunsch in der Streutalallianz abgelehnt worden. An diesen Sitzungen nehmen häufig auch Vertreter von Behörden und Verwaltungen sowie externe Berater teil. Daher sei eine Sitzungszeit außerhalb der Arbeitszeit nicht zumutbar.

    Rüdiger Sebold bestand auf namentliche Aufnahme seines Kommentars in das Protokoll: „Wenn von Seiten der Allianz Bürgerbeteiligung gewollt wäre, dann müssten auch die Sitzungen zu den entsprechenden Zeiten stattfinden.“

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