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    Saal

    Manche Überraschung bei Sanierung des alten Saaler Rathauses

    Das ehemalige Rathaus in Saal wird grundlegend saniert und zum Gemeinschaftshaus umgebaut.
    Das ehemalige Rathaus in Saal wird grundlegend saniert und zum Gemeinschaftshaus umgebaut. Foto: Regina Vossenkaul

    Mit der Besichtigung des Rathauses, das sich gerade im Umbau befindet, begann die Gemeinderatssitzung in Saal. Bürgermeisterin Cornelia Dahinten begrüßte dazu Ingenieur Christoph Lamprecht, der den Bau vorstellte und alle Fragen beantwortete.  

    Der Rohbau ist fertig, allerdings hatte das historische Rathaus einige Überraschungen für die Bauherren bereit. So waren hinter einer Wand plötzlich Waschbecken aufgetaucht und das Fachwerk war maroder als gedacht. Vieles musste ersetzt werden und hat natürlich Mehrkosten verursacht. Wie der Architekt berichtete, hält man sich bei der Sanierung an historische Vorbilder. Das Rathaus war ganz früher wohl mal eine Markthalle und besaß im Erdgeschoss nur einen großen Raum. Die Fenster waren weiß und hatten Läden, so wird man es auch jetzt wieder herrichten.

    Knapp über dem Kostenrahmen

    Im Erdgeschoss entstehen ein großer Gemeinschaftsraum und ein Besprechungsraum, dazu kommen ein kleiner Abstellraum, ein Stuhllager und eine Teeküche. Im ersten Stock ist der Musikverein untergebracht, dort wird die ehemalige Stuckdecke wieder freigelegt. Im Dachgeschoss sind das Archiv und ein Besprechungsraum untergebracht, die Räume werden getauscht, damit das Besprechungszimmer Fenster-Licht hat. Alles wird mit Fußbodenheizung ausgestattet, im Erdgeschoss sorgt eine Wandheizung für trockene Wände. Man sei knapp über dem Kostenrahmen, berichtete der Architekt. Das 1,2 Mio.-Projekt wird mit 90 Prozent bezuschusst. Aktuell steht der Außenputz an und die Estricharbeiten werden ausgeschrieben.

    In Waltershausen wurde die Sitzung fortgesetzt, dort ging es um den Rechnungsprüfungsausschuss, der nach erneuter Berechnung nur fünf statt sechs Mitglieder haben darf. Eberhard Werner verzichtete auf seinen Sitz. Bekannt gegeben wurde ein Ergebnis aus der nichtöffentlichen Sitzung: Die Entschädigungen für den ersten Bürgermeister betragen 3800 Euro, für den zweiten 300 Euro und für den dritten 150 Euro.

    Mit den Planungen des Kernwegenetzes werden die Büros Müller aus Gochsheim und Federlein aus Salz beauftragt. Der Statiker Federlein wird hinzugezogen, weil zwei Brücken über die Saale beteiligt sind. Beschlossen wurde, Angebote für Abfalleimer einzuholen. Diskutiert wurde darüber, ob das Freischwimmbad in Waltershausen in diesem Jahr geöffnet werden soll.

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