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    Stockheim

    Trotz seiner 70 Jahre leistet Manfred Volkmuth viel für Stockheim

    Manfred Volkmuth (dritter von links) aus Stockheim feierte seinen 70. Geburtstag. Glückwünsche gab es vom stellvertretenden Bürgermeister Otto Müller (von links), Bürgermeister Martin Link und Pfarrer Andreas Hutzler.
    Manfred Volkmuth (dritter von links) aus Stockheim feierte seinen 70. Geburtstag. Glückwünsche gab es vom stellvertretenden Bürgermeister Otto Müller (von links), Bürgermeister Martin Link und Pfarrer Andreas Hutzler. Foto: Marion Eckert

    Auch wenn in Corona-Zeiten runde Geburtstage etwas anders gefeiert werden müssen als üblich, ließen es sich Stockheims Bürgermeister Martin Link, sein Stellvertreter Otto Müller und Pfarrer Andreas Hutzler nicht nehmen, Manfred Volkmuth am Donnerstag zu seinem 70. Geburtstag herzlich zu gratulieren.

    "Er leistet so viel für unsere Gemeinde", begann Link seine Laudatio und zählte die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten auf. Drei bis vier Mal in der Woche reinigt er das Tretbecken von Algen und eventuellem Unrat. Er hält den Vorplatz und den Bereich um das Tretbecken "tipptopp sauber". Als Wegewart des Rhönklub Zweigvereins Stockheim sorgt er für eine stets lesbare und vollständige Beschilderung. "Er ist immer mit Pinsel unterwegs", wusste der Bürgermeister zu berichten. Volkmuth setzt sich zugleich auch für den Erhalt der Kreuzwegstationen am Wellberg ein: "Sobald eine Verwitterung einsetzt, ist er zur Stelle, um auszubessern und zu ergänzen." Als "Mädchen für alles" trägt er auch noch das Gemeindeblatt aus.

    Kapelle am Wellberg liegt Manfred Volkmuth besonders am Herzen

    Die Kapelle am Wellberg liegt Volkmuth besonders am Herzen. Er sorgt für die Sauberkeit an diesem Kleinod und weckt an Sonn- und Feiertagen die Stockheimer mit dem Glockengeläut der Kreuzkapelle. "Morgens um 7.30 Uhr", betont Volkmuth. Pfarrer Hutzler dankte Volkmuth für die Sorge um die Kapelle.

    Manfred Volkmuth ist gebürtiger Stockheimer. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Tünchner und Lackierer in Mellrichstadt. Nach dem 18-monatigen Wehrdienst arbeitete er als Maschinenbediener. 33 Jahre war er bei der Firma Reich in Mellrichstadt beschäftigt. Seine Frau Rita lernte er beim Tanz in Sondheim kennen. 1980 wurde geheiratet. Drei Töchter - die Zwillinge Silke und Kerstin und die älteste Tochter Sandra - wurden dem Paar geschenkt. Mittlerweile gehören sechs Enkel zur Familie.

    Über 900 Fußballspiele für den TSV Stockheim bestritten

    Fußball ist eine der großen Leidenschaften von Manfred Volkmuth. Über 900 Spiele hat er für den TSV Stockheim bestritten. Er war Linksaußen. Wie viele Tore er schoss, kann er nicht mehr sagen: "Viele waren es." Auch als Schiedsrichter war er eine Zeit lang tätig. Als treuer Fan des 1. FC Nürnberg verfolgt er eifrig die Spiele.

    Der stellvertretende Bürgermeister Otto Müller, der zugleich auch Vorsitzender des örtlichen Rhönklub Zweigvereins ist, dankte Volkmuth für sein unermüdliches Engagement im Verein und besonders als Wegewart. Darüber hinaus ist Volkmuth Mitglied beim örtlichen Musikverein. "Wenn Not am Mann ist, dann schlage ich die Trommel", sagte er. Bei der Feuerwehr war er aktiv und ist heute noch passives Mitglied.  "Wenn die Vereine ihre Feste haben und jemand gebraucht wird, dann wird ausgeholfen. Das ist kein Thema", betonte Volkmuth.

    Als "Lumpensammler" war er bei den Kreuzbergwallfahrten dabei

    Viele Jahre war er maßgeblicher Organisator der Kreuzbergwallfahrt. "Ich war der Lumpensammler am Ende der Wallfahrt und habe die zurück Gebliebenen aufgelesen." Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen keine langen Wanderungen mehr unternehmen kann, ist er aktiv bei den Mittwochswanderern dabei und führt auch selbst Wanderungen an.

    Auch wenn manches mit 70 Jahren nicht mehr möglich sei, für Manfred Volkmuth ist es kein Grund sich zurückzuziehen. Für seinen Heimatort, die Vereine und seine Familie bringt er sich gerne ein.

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