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    Bad Königshofen

    Wahnsinn, Wende Wiedervereinigung

    Auf 14 Tafeln ist ab sofort im Museum Schranne in Bad Königshofen die Ausstellung des Kreisarchivs Meiningen „Wahnsinn, Wende, Wiedervereinigung 1989/90 – Aufbruch und Begegnungen in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld“ zu sehen. Außerdem Exponate aus dem Fundus des Museum für Grenzgänger.
    Auf 14 Tafeln ist ab sofort im Museum Schranne in Bad Königshofen die Ausstellung des Kreisarchivs Meiningen „Wahnsinn, Wende, Wiedervereinigung 1989/90 – Aufbruch und Begegnungen in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld“ zu sehen. Außerdem Exponate aus dem Fundus des Museum für Grenzgänger. Foto: Hanns Friedrich

    Eine neue Ausstellung präsentiert das Museum Schranne in Bad Königshofen. Das Thema: „Wahnsinn, Wende, Wiedervereinigung 1989/90 – Aufbruch und Begegnungen in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld“.  Sie ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr zugängig. Veranstalter sind Landkreis Rhön-Grabfeld, Stadt Bad Königshofen, Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld und Kreiskulturreferent Hanns Friedrich, gemeinsam mit dem Kreisarchiv Meiningen. Die Ausstellung gibt Informationen über den „Kreistag und Rat des Kreises Meiningen“ zu DDR-Zeiten.

    Hinzu kommen Bilddokumente von Akten der Grenzgemeinden des Altkreises Meiningen sowie Sammlungen des Kreisarchivs. Informationen und vor allem Bildmaterial aus den Privatarchiven der Bürger beider Landkreise vervollständigen die Präsentation. Diese lieferten insgesamt rund eintausend Bilder und Texte. Ein Teil davon ist auf den 14 Tafeln der Sonderausstellung zu sehen. Diese zeigt im Eingangsbereich des Museum Schranne auf Fotos, Plakaten und Bilddokumenten die Dienstagsdemonstrationen in der Stadt Schmalkalden oder auch in Meiningen.

    Sie erinnern aber auch an die Grenzöffnung 1989 und unter anderem die Wiedervereinigungsfeier "auf der Schanz" dem ehemaligen Grenzübergang. Insgesamt sind es 66 Dokumentationen, bestehend aus kopierten und geschwärzten Schriftstücken zur Geschichte der Grenze, Ausreise und Grenzöffnung aus dem Aktenbestand „Kreistag und Rat des Kreises Meiningen“ von 1989 bis 1990.

    Dokumente, die zum Nachdenken anregen und zeigen, wie das war, als Deutschland geteilt war und Zaun und Minen die Menschen voneinander trennten. Aus dem Fundus des Museum für Grenzgänger sind verschiedene Modelle integriert. Am Mittwoch, 29. Juli, wird die die Ausstellung offiziell eröffnet. Dies geschieht zu Corona-Zeiten im internen Kreis. Schirmherr ist Landrat Thomas Habermann. Die Ausstellung ist bis zum 30. September zu sehen.

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