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    Bastheim

    Zunftbaumaufstellung in Bastheim einmal ganz anders

    Gemeinsam stemmten die Bauhofmitarbeiter den mächtigen Zunftbaum – mit Unterstützung durch einen Bagger – in die Höhe.
    Gemeinsam stemmten die Bauhofmitarbeiter den mächtigen Zunftbaum – mit Unterstützung durch einen Bagger – in die Höhe. Foto: Klaus-Dieter Hahn

    In Corona-Zeiten fallen auch beliebte Traditionen dem heimtückischen Virus zum Opfer, wie z.B. das traditionelle Maibaum-Aufstellen. "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass unser Zunftbaum zum 1. Mai einmal auf diese Art und Weise aufgestellt wird." Während sonst zahllose Schaulustige das Schauspiel am Abend des 30. April verfolgen, wenn kräftige Männerarme auf dem Bastheimer Dorfplatz den sehenswerten Zunftbaum in die Höhe hieven, war Anton Hahn an diesem Nachmittag einer der ganz wenigen Zaungäste, als die Männer des Bauhofes unter Mithilfe eines Baggers heuer eine eher nüchterne Aktion durchführten.

    "Wo bleiben denn die Bratwürscht und das Bier?", wollte ein anderer Bastheimer im Vorbeiradeln wissen. Ja, auch der leckere Duft vom Bratwurstgrill, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt,  und die erfrischende Maß Bier, überhaupt das ganze gemütliche Beisammensitzen bei zünftiger Blasmusik  - alles muss in diesem Jahr außen vor bleiben. Aber völlig auf den Zunftbaum wollte man denn auch nicht verzichten. Zumal er nach den Beschädigungen, die ihm im vergangenen Jahr bei einer missglückten Entführungsaktion zugefügt worden waren, nun wieder hergerichtet ist und sich wieder in neuem Glanz präsentiert. So packten eben die Bauhof-Mitarbeiter unter Regie von Bauhofleiter Roland Ortloff an.

    "Hoffentlich können wir im kommenden Jahr wieder den Baum in gewohnter Manier aufstellen. Heuer fehlt uns auf jeden Fall diese Feier zum Einstieg in den Wonnemonat Mai", waren nicht wenige Dorfbewohner traurig.

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