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    Gernach

    1000 Euro: Rekordergebnis für Schulprojekt in Afrika

    "Ihre Spende für die Palmsträußchen ist für das Schulprojekt in Kishabya (Uganda, Afrika) bestimmt. Auf Initiative von Angelina Weis unterstützt der Frauenbund Gernach schon seit Jahren dieses Projekt." Mit  diesem  Hinweisschild waren die Körbe mit Palmsträußchen versehen, die in diesem Jahr in den Kirchen und auf den Friedhöfen in Unterspiesheim, Oberspiesheim und Gernach aufgestellt waren. Die Spenden konnten in die "Vertrauenskasse" neben den Palmsträußchenkörben eingelegt werden. Da die Palmsonntagsprozessionen in diesem Jahr ausfallen mussten,  hatten die Gernacher Frauenbundsfrauen in Absprache mit Pfarrer Amrehn dieses Angebot gemacht.

    In den Jahren vorher hatten die Vorstandsfrauen des Frauenbundes Gernach die Palmsträußchen jeweils vor dem Palmsonntagsgottesdiensten zum Verkauf angeboten.  

    Traf man sich in den Jahren zuvor in größerer Runde im Alten Rathaus, um die Palmsträußchen zu binden, stellten in diesem Jahr die Frauen aus dem Vorstand des Frauenbundes Gernach  in individueller Heimarbeit 350 Palmsträußchen her. Alle Palmsträußchen fanden ihre Abnehmer, es mussten sogar noch Sträußchen nachgeliefert werden. Besonders erfreulich war das Spendenergebnis:  Wie die Kassiererin des Frauenbundes Gernach, Marianne Ott, berichtet, wurden insgesamt 1000 Euro gespendet. Dieses Geld kommt dem Schulprojekt in Kishabya zugute.

    Viele Gläubige schätzen diese Palmsträußchen als Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Gemeinde. Sie erinnern an den Einzug Jesu nach Jerusalem. Nach dem Bericht der Evangelisten Johannes, Matthäus und Lukas streute ihm das begeisterte Volk Palmzweige, als er auf dem Esel – ein Zeichen der Gewaltlosigkeit – nach Jerusalem einzog.

    Unter Bibelwissenschaftlern ist weitgehend unumstritten, dass diesem Bericht aus den Evangelien ein historischer Kern zugrunde liegt. Die Evangelisten wollten jedoch vor allem deutlich machen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wurde. Es kommt ihnen nicht auf historische Genauigkeit an: Ihr Anliegen ist es, die Botschaft Jesu so zu verkünden, dass sie die Menschen in ihren Gemeinden erreicht. Der Ritt Jesu auf dem Esel ist als Mahnung zu Frieden und zur Gewaltlosigkeit zu verstehen.

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