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    Schwebheim

    34 Meter hoher Funkturm im Gewerbegebiet?

    Im Gewerbegebiet "Am Klößberg" will die Telekom einen neuen Funkturm bauen lassen um auch den südliche Teil von Schwebheim mit seiner Wohnbebauung, dem Ortskern sowie die Gewerbegebiete im westlichen und südlichen Bereich der Gemeinde und die Bundesstraße 286 versorgen zu können. Der bestehende Funksendestandort im Aschenhof kann laut Deutsche Funkturm, einer Tochtergesellschaft der Telekom, diesen Bereich nicht mehr abdecken, zumal der Datenverkehr in den letzten Jahren erheblich angestiegen ist.

    Der geplante Funksendemast soll an der Ecke Gulbranssonstraße/Gottlieb-Daimler-Straße gebaut werden. Er hat eine Gesamthöhe von 34 Metern. Davon sind 28 Meter Schleuderbetonmast, der Rest ein Aufsatzrohr. Die Gemeinde ist hier nur baurechtlich gefragt, weil der Mast außerhalb der Baugrenze auf einem privaten Grundstück entstehen soll. Bezüglich der Höhe und der Abstandsflächen brauche der Mast Befreiungen vom Bebauungsplan. Alles andere müsse von den zuständigen Fachbehörden geprüft werden, erklärte Bürgermeister Volker Karb.

    Frank Böhm konnte sich nur wundern und wollte erst einmal ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept sehen. Wenn nämlich das 5g Netz komme, dann brauche man mehrere kleine Funkmasten, weil diese nur einen begrenzten Raum abdeckten. Stünde der Riesenmast dann als Bauruine im Gewerbegebiet, fragte Böhm. Ihm schlossen sich Mario Söllner und Thorsten Grimm an, der auch nach der Reichweite fragte. Herbert Holzmann schließlich wollte wissen: "Geht’s nicht auch eine Nummer kleiner?".

    Der Rat vertagte die baurechtliche Genehmigung, um erst einmal alle Fragen abzuklären. Diese betreffen vor allem den Standort, die Höhe des Funkmastes und seine Reichweite.

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