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    Oberschwarzach

    50 Jahre Einsatz für die Belange aller Ortsteile

    Die geehrten Mitglieder mit Ehrengästen (von links): Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Bürgermeister Lothar Zachmann, MdL Barbara Becker, Bezirksrätin Gerlinde Martin, Erich Müller, Waltraud Fuß, Herbert Stumpf, Hermann Lang, MdB Anja Weißgerber, Leo Niedermaier, Bürgermeister Manfred Schötz, Reiner Schwab, Pfarrvikar Kai Söder, Erich Goldstein und Vorsitzender Georg Wagner. Foto: Gudrun Theuerer

    Für Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck war es ein Bedürfnis, als Festredner der 50-Jahrfeier des CSU-Ortsverbandes  Oberschwarzach den Gründungsmitgliedern von damals dafür zu danken, dass sie sich aufgemacht hatten, einen Ortsverband zu gründen.  "Denn Demokratie wäre nicht möglich ohne die Parteienlandschaft, zu der auch die CSU gehört”  so Eck. Er gratulierte dem Ortsverband zu seiner stilvollen Feier im Sebastianihaus und freute sich, dass nicht nur Mitglieder und Vereinsvorstände, sondern auch Freude eingeladen und auch gekommen waren. Eck erinnerte an die Ursprünge der CSU die ihre langjährige erfolgreiche Regierungsverantwortung in Bayern auch durch die Unterstützung aus den Ortsverbände leisten konnte.

    Wichtig sei dabei immer gewesen, dass nicht zentralistisch gedacht wird, sondern dass die ländlichen Gebiete genauso gefördert werden wie die Stadt.

    Zahlreiche Gäste begrüßt

    Zuvor hatte der 1. Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Oberschwarzach Georg Wagner die zahlreichen Gäste aus Politik und Gesellschaft begrüßt und an die vergangenen 50 Jahre erinnert. "Der Beweggrund der Gründungsmitglieder war damals das Eintreten für Freiheit, Demokratie und christliche Grundwerte" zitierte Wagner aus der Rede vom damaligen Vorsitzenden Andreas Ruß beim 20-jährigen Jubiläum im Jahre 1990. Festredner war damals übrigens der heutige Bundesinnenminister und damalige Staatssekretär im Bonner Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Horst Seehofer.

    Wagner erinnerte an die ehemaligen Vorsitzenden und bereits verstorbene Mitglieder die sich mit viel Engagement eingebracht hatten. Umso mehr freute sich Wagner dann über die Anwesenheit der vier Gründungsmitglieder Waltraud Fuß, Hermann Lang, Erich Müller und Herbert Stumpf die ebenfalls jahrelang aktiv als Schriftführer, Kassier oder Delegierte im Dienst der CSU standen. Sie wurden nach den Festreden mit einer Urkunde und einem Weinpräsent für ihre 50-jährige Treue geehrt, genauso wie Leo Niedermaier für 40 Jahre Treue und Reiner Schwab der seit 30 Jahre Mitglied der CSU ist. Weiterhin wurde auch Erich Goldstein für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

    Bürgermeister Manfred Schötz, neuestes, aber nicht jüngstes Mitglied bei der CSU, gratulierte dem Ortsverband im Namen der Marktgemeinde Oberschwarzach und stellte fest, dass in den vergangenen 24 Jahren in denen er im Gemeinderat ist, sich im Besonderen die Vertreter der CSU um die Belange aller Ortsteile gekümmert hatten. Gerade für eine Gemeinde sei dies sehr wichtig.

    Aktuell 31 Mitglieder

    "Es war die richtige Entscheidung, vor 50 Jahren in Oberschwarzach einen Ortsverband der CSU zu gründen,” stellte MdB Anja Weißgerber in ihren Grußworten fest. Für eine relativ kleine Gemeinde seien die aktuell 31 Mitglieder eine stattliche Zahl und im Ortsverband sei auch Einiges los, so Weißgerber. Sie erinnerte an die regelmäßigen Veranstaltungen wie den Politischen Bremserabend in der Alten Scheune bei dem auch so manches neues CSU-Mitglied zu späterer Stunde geworben werden konnte. Für die CSU gelte wie vor 50 Jahren das Motto von Franz Josef Strauß: " Konservativ sein heißt: An der Spitze des Fortschritts marschieren". Deshalb kümmere sich die CSU in dieser Welt von Unordnung und Unsicherheit um die Zukunft, versicherte Weißgerber.

    MdL Barbara Becker erinnerte in ihrem Grußwort daran, dass eine Partei ein Verein ist, der eine Aufgabe erfüllt. Daher sei es auch nichts Unehrenhaftes, Mitglied in einer Partei zu sein. Und es gebe sicherlich kein Mitglied, dass sich noch nicht auch einmal über "seine CSU" geärgert habe, so Becker, aber es sei wichtig, dass es Menschen gibt die die unterstützen, die sich für die Gesellschaft engagieren.

    Politik aus einem Guss

    Als letzter Redner überbrachte Dingolshausens Bürgermeister und CSU-Landratskandidat Lothar Zachmann seine Glückwünsche. Er nutze die Gelegenheit sich und seine Beweggründe für seine Kandidatur vorzustellen. So reize ihn nach mehr als 20 Jahren in der Kommunalpolitik die neue Herausforderung und er habe sowohl das Alter als auch die notwendige Erfahrung für das Amt. Wichtig sei eine Politik aus einem Guss. Und der notwendige Bedarf, gerade im ländlichen Bereich dürfe sich nicht immer an der Wirtschaftlichkeit messen lassen, schloss Zachmann, bevor er dann gemeinsam mit den anderen Ehrengästen die Ehrung der Jubilare durchführte.

    Begonnen hatte die Jubiläumsfeier am Abend mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter-und Paul die von Pfarrvikar Kai Söder geleitet worden war. Und für die passende musikalische Umrahmung sorgte wieder gekonnt die Steigerwaldkapelle Oberschwarzach.

    Die geehrten Mitglieder (von links): Vorsitzender Georg Wagner, Erich Müller, Herbert Stumpf, Waltraud Fuß, Hermann Lang, Leo Niedermaier, Erich Goldstein und Reiner Schwab. Foto: Gudrun Theuerer
    Vorsitzender Georg Wagner erinnerte an die Anfänge des CSU-Ortsverbandes und gab einen Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre. Foto: Gudrun Theuerer

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