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    Bergrheinfeld

    70 Zuhörer kamen zur ersten Jugendbürgerversammlung

    "Junge Menschen müssen wir ernst nehmen, denn sie sind unsere Zukunft", betonte Bergrheinfelds Bürgermeister Ulrich Werner anlässlich der Jugendbürgerversammlung, die zum ersten Mal stattgefunden hatte. Er freue sich über jeden, der sich in der Gemeinde engagiere – und der gute Wille wurde schon durch die rund 70 Besucher deutlich, die gekommen waren. 

    Die angesprochenen Themen waren breit gefächert, so ging es unter anderem um die Zukunft des Feuerwehrhauses, kostenloses W-Lan, den Verkehr in der Garstadter Dorfstraße, den Erhalt der Artenvielfalt und die angespannte Wohnsituation in der Gemeinde. Es fehlten ein Neubaugebiet und bezahlbare Wohnungen. Bürgermeister Werner freute sich über das Interesse der jungen Menschen und dankte dem Jugendbeauftragten Christian Djalek für die Unterstützung. Zu gegebener Zeit werde er die Veranstaltung wiederholen, kündigte Werner an.

    Schulsport: Kunstrasenfelder sind fertig

    Anschließend ging es um Bauanträge. Zurückgewiesen wurde ein Baugesuch wegen unvollständiger Unterlagen über den Neubau eines Einfamilienhauses in Garstadt. Zugestimmt, bei zwei Gegenstimmen, wurde dem Anbau eines Geräteschuppens an ein Wohnhaus. Mit 9:8 Stimmen befürwortete das Gremium außerdem eine Terrassenüberdachung in Bergrheinfeld. Dies war umstritten, da der Eigentümer diese bereits erstellt hat.

    Die neuen Kunstrasenfelder des TSV Bergrheinfeld sind fertig, die Hartplätze wurden innerhalb von vier Wochen saniert, informierte Bürgermeister Ulrich Werner. Damit könne die Grundschule dort wieder Sport treiben. Der Anteil der Gemeinde an der Sanierung liege bei etwa 85 000 Euro.  

    Das Thema Tennet und Südlink verfolgt den Gemeinderat in fast jeder Sitzung. Jetzt informierte Bürgermeister Werner über ein Schreiben des Netzbetreibers, dass bereits jetzt mit der Kartierung des Kabelkorridors begonnen werde. Dazu ergänzte Gemeinderat Achim Hiernickel, dass Tennet vor Betreten der Grundflächen die Eigentümer um Erlaubnis fragen müsse.

    Europawahl: Ausufernde Plakatierung vermeiden

    Zur kommenden Europawahl informierte der Bürgermeister, dass jede Partei ab dem 15. April im Gemeindegebiet nur jeweils zehn Plakate in der Größe A1 aufhängen dürfe, um eine ausufernde Plakatierung zu verhindern. 

    Gemeinderat Klaus Eusemann machte noch auf die chaotische Parksituation im Gewerbegebiet Landwehr aufmerksam. Hier sei mit landwirtschaftlichen Maschinen während des Tages kaum ein Durchkommen möglich. Er bat um eine zeitnahe Begehung mit dem Bauausschuss.

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