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    OBERSCHWARZACH

    Abschied vom Hausmeister der Herzen

    Natürlich gab es zum Abschied für den zukünftigen Ruheständler Heinrich Bausewein (rechts) zahlreiche Präsente, hier übe... Foto: Grundschule Oberschwarzach

    Eine Institution hat die Grundschule Oberschwarzach verlassen: Heinrich Bausewein, bei zahlreichen Generationen von Schülern besser als „Bausi” bekannt, hat nach fast 20 Jahren seinen Dienst als Hausmeister und gute Seele der Schule in Oberschwarzach beendet und sich in den Ruhestand verabschiedet. Für die Schulfamilie von Oberschwarzach ging damit eine Ära zu Ende und man ließ es sich nicht nehmen, den „Mann für alle Fälle” gebührend zu verabschieden.

    Mit einem Stehempfang am Haupteingang der Schule begann die Abschiedsfeier, bei dem die Schüler der Tanz-AG einen Tanz präsentierten. Die Klasse 2g verabschiedete ihren Hausmeister mit einem Ukulele-Konzert. Sie sangen „Lieber Bausi“ und begleiteten den Kanon mit den neu angeschafften Ukulelen.

    Im Schulhaus erfuhren die zahlreichen Gäste dann viel Interessantes über den Geehrten. Dabei beschrieben die Kinder in einem Video unter dem Motto „Dingsda” treffend und originell ihren Heinrich Bausewein. Es folgte der Rundtanz „Sternpolka“ und der Schülerchor verabschiedete sich mit dem Dankeslied „Janimama”. Nach der Melodie des Frankenlieds sangen Schüler und Lehrer das neu gedichtete „Bausi-Lied”, das mit dem Kehrvers „Dass Bausi nicht mehr bleiben kann, bereitet uns viel Schmerzen, für unsre Schule war der Mann der Hausmeister der Herzen!”

    Anschliessend hatten auch die geladenen Gäste Gelegenheit, sich bei Heinrich Bausewein zu verabschieden. Oberschwarzachs Bürgermeister Manfred Schötz sagte: „Scheinbar hast Du vieles richtig gemacht, denn wie sonst würde man Dir heute einen so schönen Tag bereiten. Hier kann man nur sagen: Jeder so wie er es verdient! In den 19 Jahren, hast Du immer dafür gesorgt, dass das Gebäude und der Umgriff in Schuss war. Seitens der Marktgemeinde hat es nie irgendetwas gegeben, was nicht auszuräumen war.” Und für die Zukunft hatte Schötz noch einen Tipp parat: „Sollte Dir langweilig werden, dann weißt Du ja, wie ich zu erreichen bin.”

    Mit Bildern und einer gereimten Geschichte, zusammengestellt von der ehemaligen Lehrerin Franziska Hutzel sowie der damaligen Schulleitung der Teilhauptschule II, Gabriele Freiberg und Rainer Dotterweich, blickte man noch einmal auf die gemeinsamen letzten 19 Jahre zurück, in denen Bausewein nicht nur ein offenes Ohr für die kleinen Sorgen der Schüler und Lehrer hatte, sondern auch immer ein großes Herz, wenn es um Hilfestellungen und Problemlösungen ging. Als Dankeschön erhielt er eine Sammlung von persönlichen Wünsche jedes Kollegen auf Büttenpapier verewigt.

    Das letzte Wort hatte schließlich Rektor Helmut Schmid, der sich in einem Zwiegespräch mit Lehrerin Ingrid Pitter unter dem Motto „Geht der wirklich?” noch einige Gedanken zum Abschied seines engagierten Mitarbeiters machte – und dabei durch eine sich immer wieder wiederholende Melodie, mitgesungen vom Publikum, charmant unterbrochen wurde.

    Mit einem gemütlichen Beisammensein im Naturpausehof endete schließlich die Abschiedsfeier für den beliebten „Hausmeister der Herzen“.

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