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    SCHWEINFURT

    „Acht Frauen“ – ein Drama

    Schülerinnen auf der Bühne (von links): Daria Bogataia, Denise Wenker, Sandra Kugler und Anna Leubner Foto: Jana Amling

    Basierend auf dem französischen Drehbuch „huit femmes“ von Robert Thomas, lud das letztjährige Projektseminar des Walther-Rathenau- Gymnasiums zu einer Darbietung ein, in der Mord und dunkle Geheimnisse einen wichtigen Punkt einnahmen.

    Gespielt von acht Teilnehmerinnen des Seminars sind sechs über mehrere Generationen verwandte Frauen und zwei Angestellte in einem Landhaus eingeschneit, in dem sich die Situation immer mehr zuspitzt. Aufgrund des Mordes an dem Familienvater liegt die Annahme nahe, dass der Mörder eine der acht Frauen sein muss. Um den Fall zu lösen, ist es Aufgabe der Protagonistinnen so ehrlich wie möglich zu sein, um den Täter anhand seiner Lügen zu entlarven.

    Im Verlauf des Stückes kommen nun die dunkelsten Geheimnisse der jeweiligen Frauen ans Licht, wie beispielsweise die schockierende uneheliche Schwangerschaft einer seiner Töchter und die heimliche Affäre seiner Ehefrau. Bestärkt durch Ungereimtheiten in den Vorkommnissen wächst das Misstrauen untereinander.

    Abschließend löst die Tochter des Familienvaters den Sachverhalt auf: Ein vorgetäuschter Mord, um herauszufinden, welche Geheimnisse die Frauen dem Vater verschweigen. Der Vater, der dem Geschehen durch die geschlossene Zimmertür zugehört hat, nimmt sich aufgrund des Verhaltens der Frauen ermutigt gegen Ende jedoch wirklich das Leben. Der volle Erfolg der Veranstaltung wurde durch tosenden Beifall bestätigt.

    Bearbeitet von Horst Breunig

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