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    SCHWEINFURT

    Aktiv für Menschlichkeit und Solidarität eintreten

    „Mit großer Sorge beobachten wir, wie Rechtspopulisten, Faschisten und Neonazis gegen elementare Grundwerte unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens mobilisieren.“ Die IG Metall Schweinfurt ruft deshalb dazu auf, entschieden allen menschenfeindlichen, rechtsextremen und antidemokratischen Umtrieben entgegenzutreten. Die Delegiertenversammlung (das Parlament der Gewerkschaft vor Ort) hat einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet.

    Die Delegierten rufen dazu auf, aktiv für Solidarität, friedliches Zusammenleben und für die Achtung der Menschenwürde einzutreten. Für die Metaller der Region reiche es allerdings nicht aus, die rechtspopulistischen Argumente und Parolen zu verurteilen, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Konzentration der politische Debatte auf Flüchtlingsfragen macht es führenden Politikern zu einfach, von den grundsätzlichen Problemen abzulenken“, beschrieb der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Schweinfurt, Peter Kippes, die politische Situation. Die Metaller erwarten, dass alle gesellschaftlichen Kräfte sich den Problemen der Menschen, wie die Bekämpfung prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Tarifflucht und sinkende Renten, annehmen.

    Bearbeitet von Irene Spiegel

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