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    Schweinfurt

    Albert-Schweitzer-Schule: Abschied von Elfriede Göb-Endres

    Im Namen des Personalrates wünschte der Personalratsvorsitzende Thomas Neckov Rektorin Elfriede Göb-Endres alles Gute für den Ruhestand. Foto: Ursula Lux

    Sie stehe für den Geist der Schule, der geprägt sei von Höflichkeit und einem respektvollen Umgang mit den Schülern, lobte Schulrat Karl-Heinz Deublein, Elfriede Göb-Endres. In einer kleinen Feierstunde wurde die Rektorin der Albert-Schweitzer-Grundschule in den Ruhestand verabschiedet.

    Schon in der Pause hatte die gesamte Schulfamilie ihr ein Lied gesungen und auch während der Feier zeigten die Schüler, was sie so drauf haben. Die Erstklässler begannen mit einem Konzert von aus Flöten und Orff-Instrumenten, der Chor sang, es wurde getanzt und gedichtet. Und als Sahnehäubchen zeigten die Schüler auch noch ihre Jonglierkünste und demonstrierten sogar ihre Fähigkeiten auf dem Einrad.

    Zeitreise durch die Laufbahn der Rektorin 

    Nach der Begrüßung durch Konrektorin Katharina Kitz, lud Deublein zu einer Zeitreise durch die Schullaufbahn der scheidenden Rektorin ein. Von der Volksschule Bergrheinfeld wechselte Göb-Endres in den 1960er Jahren ins Olympia-Morata-Gymnasium wo sie 1975 ihr Abitur ablegte um nach Würzburg an die Pädagogische Hochschule zu gehen. Schon während des Studiums wurde ihre erste Tochter geboren, eine weitere Tochter und ein Sohn folgten. Sie habe schon damals Familie und Beruf unter einen Hut gebracht, meinte Deublein.

    Ihre Zeit als Lehramtsanwärterin verbrachte Göb-Endres bereits an der Albert-Schweitzer-Schule und an der Gartenstadtschule, wo sie eine türkische Klasse unterrichtete. Nach ihrer zweiten Dienstprüfung übernahm sie eine erste Klasse in Niederwerrn, der spätere Schulamtsdirektor Jürgen Eusemann, war dort der Kollege, mit dem sie eng zusammenarbeitete. Nach einem Jahr schon kam sie zurück an die Albert-Schweitzer-Schule, damals "nicht ihre Wunschschule", aber sie sei ihr ans Herz gewachsen, meinte Deublein.

    1993 hat sie am Lingua-Programm teilgenommen und fortan auch Englischunterricht anbieten können. 2002 wurde Göb-Endres an ihrer Schule stellvertretenden Schulleiterin und 2007 Schulleiterin. Über 40 Jahre im Schuldienst, 17 Jahre in der Schulleitung und zwölf Jahre als Rektorin, eine stolze Bilanz, so Deublein. Das sei nur gegangen, meinte die Rektorin, weil sie Schüler hatte die offen, zugewandt und dankbar waren. Ein Kollegium, das unkompliziert und hilfsbereit war und vieles selbst regelte, sowie eine Schulleitung, die sie immer unterstützt habe.

    Oberbürgermeister Sebastian Remelé schloss in seinen Dank alle Schulleiter der Grund- und Mittelschulen ein, die durch ihren persönlichen Einsatz dafür sorgten, dass keine Schule in Schweinfurt einen schlechten Ruf habe. Die Stadt werde sich nun der Albert-Schweitzer-Schule zuwenden und sie baulich verbessern. Thomas Neckov überbrachte die Wünsche des Personalrates. Auch er blickte zurück auf Zeiten der Vollbeschäftigung, wo viele Lehrer, die keine Einser -Noten hatten, auf der Straße standen bis heute wo ein absoluter Lehrermangel vor allen in den Grund-, Mittel- und Förderschulen herrsche.  

    Zwei Schulen unter einem Dach, das sei eine Herausforderung, erklärte die Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Mittelschule, die man aber gemeistert habe. "Wir haben sämtliche Kompromisse gefunden, die es gibt", betonte sie.  asmin Braun dankte im Namen des Elternbeirats für die gute Zusammenarbeit und Frank Maier im Namen der Schulleitungen Schweinfurts. 

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