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    Schwanfeld

    Allianz Main-Steigerwald teilt sich

    Die Allianz Main-Steigerwald wird sich teilen und Schwanfeld schließt sich dann mit den Gemeinden der VG Volkach, mit Wipfeld, Kolitzheim und Eisenheim zu einem eigenen Verbund zusammen. Die andere Hälfte des bisherigen Bundes - allesamt Gemeinden aus der VG Gerolzhofen  - werden als eigene Einheit zusammen bleiben. Bürgermeister Richard Köth berichtete von den Ergebnissen, die man bei einer gemeinsamen Konferenz getroffen hatte. Seit 2004 gibt es die Allianz Main-Steigerwald mit jetzt 12 Kommunen. Um als kleinere und beweglichere Kooperation erfolgreich  bestehen zu können, votierte auch der Gemeinderat einstimmig für die Teilung. Sitz des neuen Zusammenschlusses wird Volkach. Aus dem Gemeindeparlament wurden in der Beratung auch Bedenken vorgetragen, da beinahe alle Partner in der neuen Allianz Schwerpunkte in den Bereichen Weinbau und Tourismus pflegen.

    Der Radweg von Schwanfeld nach Teilheim entlang der Straße ST2270 soll zeitnah umgesetzt werden, der Gemeinderat sprach sich für den vom Staatlichen Bauamt vorgeschlagenen Verlauf aus. Mit einem Schild Feuerwehrzufahrt soll der Fußweg zum Kindergarten in der Straße am Berg von parkenden Fahrzeugen künftig freigehalten werden.

    Bei allen Bauvorhaben stimmte das Gemeindeparlament für die eingereichten Befreiungen. Das trifft für eine Bauvoranfrage für den Röthenweg ebenso zu wie für die Errichtung eines Einfamilienhauses in der Vogelweidestraße. Beim geplanten Teilabbruch eines landwirtschaftlichen Gebäudes hat die Bauaufsichtsbehörde das letzte Wort; soweit es die Gemeinde Schwanfeld angeht, gab der Gemeinderat "grünes Licht". Nur zur Kenntnis nahmen die Räte den Teilabbruch eines Nebengebäudes in der Straße "Am Berg".

    Erste Ideen für das Jubiläumsjahr 2022 - Schwanfeld wurde vor 1250 Jahren, also 772 das erste Mal urkundlich erwähnt - liegen bereits vor. Schon im Herbst will das Gemeindeparlament erste Schritte für die Organisation der Feierlichkeiten angehen und eventuell im Vorfeld mit Tafeln im Ort auf das Großereignis hinweisen. Die genaueren Planungen werden dann wohl von dem im Frühjahr 2020 neu gewählten Gemeinderat angestrengt.

    Die Rahmenbedingungen für die Europawahl wurden einstimmig verabschiedet. Dabei ging es unter anderem um das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer. Nach Ostern kann die Kläranlagensteuerung voraussichtlich auf die neue SPS Steuerungstechnik umgehängt werden, gab Bürgermeister Richard Köth zum Ende der Sitzung bekannt.

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