• aktualisiert:

    OBERSCHWARZACH

    Am See entsteht kleine Badezone

    Vor Ort informierte sich der Oberschwarzacher Marktgemeinderat über den aktuellen Planungsstand für den Mehrgenerationen... Foto: Gudrun Theuerer

    2015 gab es den ersten Vorentwurf, nun sind die Pläne soweit ausgereift, dass sich die Marktgemeinderäte von Oberschwarzach noch einmal mit Architekt Valtin Dietz vom Architekturbüro Dietz und Partner aus Elfershausen (Lkr. Bad Kissingen) am Ort des geplanten Mehrgenerationenplatzes in Oberschwarzach trafen. Dort wollten die Räte vor dem Beginn der Arbeiten noch einmal die Planung gemeinsam überprüfen und gegebenenfalls noch notwendige Anpassungen besprechen.

    Anhand vom vorliegenden Plan ging Architekt Dietz die einzelnen Bereiche noch einmal durch. Am Picknickplatz mit Pavillon und verschiedenen Aktionsfeldern wie Boccia oder Schach können sich Jung und Alt treffen.

    Auf der gesamten Fläche sind verschiedene kleine Sitzplätze vorgesehen. Der bestehende See wird um etwa die Hälfte verkleinert, in der Mitte soll eine Insel entstehen, die mit einem Floss erreicht werden kann. Ein kleines Badeufer mit Flachwasserbereich und Rutsche lädt auch die Kleinsten zum Baden ein, Spiele wie eine Wasserspirale sind am Wasser platziert. Der kindergeeignete Bereich ist vom etwas tieferen Wasserbereich, der einen Übergang zu einem Kneippbecken bietet, abgetrennt. Während auf der einen Seite der bespielbare Wasserbereich liegt, soll es nach hinten, zum Bach hin, mit Hochstauden für die Wasserreinigung etwas ruhiger gestaltet sein.

    Gemeinsam können Jung und Alt den Barfußpfad begehen oder auf dem Bodentrampolin mehr oder weniger leichte Balanceübungen durchführen. Über den Handthaler Bach wird eine Hängebrücke auf das Gelände führen, ein Erlebnishügel mit Kriechröhre ist ebenfalls mit vorgesehen. Natürlich gibt es neben Kombi-Spielgeräten auch eine Freifläche auf der viel Platz zum Toben sein wird.

    Bis auf drei Punkte waren die Räte mit der Planung einverstanden. Zum Einen hatte man Sorge, dass der geplante Wasserzulauf zum See nicht ausreichen könnte, um die Wasserqualität aufrecht zu erhalten. Nach einiger Zeit könnten dann wieder Algen, wie aktuell, den See beherrschen und das Baden nicht mehr zulassen.

    Die Räte schlugen daher vor, beim Wasserwirtschaftsamt noch einmal nachzufragen, ob man den Wasserdurchlauf vergrößern könnte.

    Als weitere Änderung soll der geplante Pavillon etwas größer und offener als bisher geplant realisiert werden um auch mehreren Personen als „Begegnungsraum” dienen zu können. Als letzten Anregungen wurde eine Außentoiletten am Feuerwehrhaus angesprochen. Hier könnte eine Unisex-Toilette installiert werden, die man relativ einfach mit Strom und Wasser aus dem Feuerwehrhaus versorgen könnte.

    Die eingebrachten Vorschläge sollen nun geprüft und, wenn möglich, eingebunden werden.

    Der Mehrgenerationenplatz mit Wassererlebnis wird mit 336 000 Euro Fördermitteln des Bundes und des Freistaates Bayern unterstützt.

    Eine positive Mitteilung hatte Bürgermeister Manfred Schötz im Bezug auf die Sanierung der Schulturnhalle zu vermelden. Zur Sicherung des Schulstandortes hatte sich die Marktgemeinde in einem Bewerbungsverfahren bei der Bezirksregierung um die Aufnahme in das Förderprogramm KIP-S bemüht. Aus bayernweit gesamt 1000 eingegangenen Bewerbungen wurden 620 Projekte zur Förderung ausgewählt, darunter auch die Schule in Oberschwarzach. Mit der Förderung in Höhe von 978 000 Euro soll die Schulturnhalle saniert werden.

    Bürgermeister Schötz informiert darüber, dass man nun in der Ausschreibungsphase sei.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!