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    SCHWEBHEIM

    Ampel soll auch nach der Baustelle bleiben

    In der jüngstem Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Volker Karb über die Ergebnisse einer Verkehrsschau mit Polizei und der Unteren Verkehrsbehörde des Landratsamtes. Überwiegend ging es an vielen Stellen vor allem um konkrete Parkprobleme, Zufahrten zu Grundstücken, der Prüfung von Rechts-vor-Links-Regelungen und der Bitte, dass die Polizei an verschiedenen Stellen im Ort Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Für einige Stellen entlang der Ortsdurchfahrt erfolgt ein Anschlusstermin mit Vertretern des Staatlichen Bauamts, so die Mitteilung der Gemeinde.

    Was ändert sich? Im nördlichen Bereich der Mittleren Heide müssen Parkplätze anders angeordnet werden. Große Fahrzeuge blockieren den Gehweg. Im Bereich der Einmündung Siedlungsweg-Sudetenstraße wird ein Parkverbot erlassen, um mehr Platz für Einsatz- und Großfahrzeuge zu haben, die ohnehin in einem engen Winkel um die Kurve fahren müssen und dort durch ungünstig geparkte Fahrzeuge blockiert werden könnte.

    Gemeinderat Frank Böhm gab ergänzend den Hinweis zu prüfen, ob in einem Wohngebiet tatsächlich auch schwere LKW und damit auch ein häufig in der Nähe geparkter 7,5-Tonner stehen darf und gegebenenfalls mit dem Halter zu sprechen.

    Die Vorfahrtsregelung an der Einmündung des Stichwegs am REWE-Getränkemarkt in die Gulbranssonstraße wird geändert. Wer vom Stichweg kommt, muss künftig ein Vorfahrt-Gewähren-Schild beachten.

    Die wegen der Baustelle an der B 286 eingerichtete Ampel an der Kreuzung an der südlichen Ortseinfahrt sorgt für eine Verkehrsberuhigung für die Ortsdurchfahrt. Der Gemeinderat will anregen, die Ampellösung auch nach Abschluss der Bauarbeiten weiterzubehalten. Gemeinderätin Britta Ritter bat im Zuge der nächsten Verkehrsschau die Parksituation an der Kreuzung Emil-Diezel-Straße – Schulstraße zu prüfen. Oftmals stehen die Autos sehr nah an der Kreuzung, wodurch man beim Einbiegen in die Schulstraße den Gegenverkehr schlecht einsehen kann und dann keine Ausweichmöglichkeiten hat.

    Dritte Bürgermeisterin Kerstin Weingart wies darauf hin, dass es im verkehrsberuhigten Bereich kaum möglich ist, zwischen den Parkflächen und den Ausweichflächen für den Verkehr zu unterscheiden. Hieraus können sehr schwierige Parksituationen entstehen und der Verkehr sowie Fußgänger beeinträchtigt werden. Ohne größere Investitionen lässt sich dieses Problem allerdings leider nicht beheben, hieß es im Gemeinderat.

    Bearbeitet von Susanne Wiedemann

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