• aktualisiert:

    WIPFELD

    Antonia-Werr-Zentrum pachtete ein Café

    Sommerfest wurde im Antonia-Werr-Zentrum gefeiert. Foto: Daniela Schneider

    Alljährlich feiert das Antonia-Werr-Zentrum (AWZ) ein Sommerfest für viele Gäste; schon 1000 waren es beim morgendlichen Dankgottesdienst, wie der stellvertretende Gesamtleiter Alfred Hußlein schätzt.

    Über den Tag hinweg fanden mehrere tausend Besucher den Weg nach St. Ludwig, darunter viele Ehemalige der Jugendeinrichtung für Mädchen und Frauen, die teils mit ihren eigenen Familien die Gelegenheit für eine Reise in die Vergangenheit nutzen.

    Vorgestellt wurden auch der Jahresbericht mit den verschiedenen Projekten der vergangenen Monate. Alfred Hußlein hob dabei mehrere Ereignisse hervor. Im September wurde der Park im Antonia-Werr-Zentrum, das unter der Trägerschaft der Oberzeller Franziskanerinnen steht, zur Großbaustelle, in gestalterischer Zusammenarbeit der Fachakademie für Heilpädagogik in Würzburg und Schreiner Friedemann Wolpold wurde eine Parklandschaft mit Chill-Out-Area und „Rückzugs-Orten“ gestaltet.

    Darüber hinaus fördert die Glücksspirale seit Juni 2016 die Dreiviertelstelle einer weiteren Psychologin; die Förderung läuft zwar 2019 aus, mittelfristig ist jedoch geplant, die Stelle aus Spenden des Förderkreises und zusätzlichen Stiftungsmitteln weiter zu finanzieren.

    Psychologin Katharina Wagner betreut auch die Zusatzausbildung einer Pilotgruppe von 40 Mitarbeitern der Traumapädagogik im AWZ. Neu ist auch das Projekt In&Aut, eine erzieherische Hilfe zur Selbständigkeit mit Auslandsaufenthalt in der Toskana.

    Und dann gibt es noch das Café Luise, ehemals das Café Haun neben dem Kloster in Münsterschwarzach. Pächter ist jetzt das Antonia-Werr-Zentrum; im neuen Betrieb können die jungen Frauen vom AWZ ausgebildet werden, Praxiserfahrung sammeln und Selbstbewusstsein stärken, so die Erläuterungen im Jahresbericht.

    Außerdem ist im Mai das Fachbuch „Hey, ich bin normal“ erschienen, das Mädchen der Einrichtung gemeinsam mit Gesamtleiterin Anja Sauerer und Traumapädagogin Wilma Weiß geschrieben haben; die offizielle Präsentation des Buches fand im Rahmen des Sommerfestes statt und berührte das Publikum zutiefst.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!