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    Schweinfurt

    Auch "Max Flessa" zählt zu den Jubilaren des VdK

    Nach 8538 Beratungen, 2061 Anträgen, 800 Widersprüchen, 164 Klagen und acht Berufungen in der Kreis-Geschäftsstelle durfte beim Sozialverband auch mal entspannt werden: VdK-Kreisvorsitzender Winfried Huppmann (links), Vize-Ortsvorsitzender Günter Wehnert, die Vorsitzende Kerstin Gold-Henderson und OB Sebastian Remelé (dritter, zweiter und erster von rechts) feierten mit den Jubilaren beim Verband "Schweinfurt-Mitte". Foto: Uwe Eichler

    Gut besucht war die VdK-Weihnachtsfeier im Ortsverband Schweinfurt-Mitte: Nicht wenige der 872 Mitglieder fanden ihren Weg ins Naturfreundehaus. Kerstin Gold-Henderson begrüßte als neue Vorsitzende - und fand kritische Worte bezüglich Einsamkeit und Armut im Alter: Flaschensammler im Rentenalter wären leider schon ein gewohntes Bild.  Um so mehr werde dem Sozialverband VdK vertraut.

    Der Kreisverband hat bereits 13 428 Mitglieder, ein Plus von 729 Neuzugängen. Auch die neue Präsidentin des Bundes-VdK, Verena Bentele, gilt als Zugpferd. "Man kann sich nicht selbst kitzeln" – entsprechend dem Zitat von Eckart von Hirschhausen werde beim VdK das Miteinander groß geschrieben, so Gold-Henderson. Dazu zählten die Begegnungstreffen jeden letzten Donnerstag im Monat in der "Alten Warte". Dort soll es ab Ende nächsten Januar auch ein "Armeleuts-Essen" geben, wie es Kreisvorsitzender Winfried Huppmann nannte. Am 16. Februar ist die ESKAGE-Faschingssondersitzung geplant, vom 6. bis 10. September ein Ausflug in den Bayerischen Wald. Am 28. März lädt der VdK zum Demonstrationszug durch München ein, für ein gerechtes Rentensystem.

    "Ich habe es schon erlebt, dass eine 85 Jahre alte Witwe ihren Geburtstag allein zu Hause feiert", stellte OB Sebastian Remelé im Grußwort fest. Der VdK und seine Vorsitzende sorge dafür, dass solche Menschen unter die Leute kommen. Sein Zusammentreffen mit der erblindeten VdK-Präsidentin Bentele bei der Sportgala habe ihn tief  beeindruckt – und er habe während seiner Erkrankung beschlossen, sich an diesem Vorbild zu orientieren, auch wenn er jederzeit noch habe sehen und laufen können. Diakon Norbert Holzheid knüpfte mit der Geschichte eines verkannten Weihnachtsengels an das Thema an. Die Menschen müssten, "wie Blinde", ihre  Sinne verlagern und wieder feinfühliger werden.

    Unter der Leitung von Gerriet Heuten gab die Musikschule vor der Ehrung ein kleines Weihnachtskonzert.

    Gewürdigt wurden: Für 10 Jahre Vereinstreue Roland Dotzel, Rudolf Dressler, Anna Förster, Andreas und Marianne Göpfert, Lotte Höhn, Elisabeth Kyriazis, Heinz Mazur, Martin Preissner, Irmgard Saffert, Andreas Schlereth, Norbert Traut und Eduard Voll. 20 Jahre dabei sind Rudi Beck, Jochen Kupfer und Elisabeth Gruner, 25 Jahre Karl-Heinz Bauriedl, Ferdinand Berger, Wolfgang Motschenbacher und Alfred Steigerwald. Für 30 Jahre Mitgliedschaft standen Hans Leubner, Kurt Thoms und Franz Schwenk auf der Ehrungsliste. Auf 40 Jahre im Verein bringen es Dorothea Deringer und Walter Köder, sowie das Bankhaus Max Flessa.

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