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    GRETTSTADT

    Auch ein Feuerwehrhaus braucht Brandschutz

    Für Abkühlung war gesorgt, bei der letzten Gemeinderatssitzung, dank eisgekühlter Getränke auf dem Ratstisch. Den hochsommerlichen Temperaturen zum Trotz kam das Gespräch sogar auf Wintersport: Ein Eishockeyspieler will in der Gemeinde bauen.

    Nun denkt Bürgermeister Ewald Vögler – mit Artur Kloß und anderen Gemeinederäten – nicht ganz bierernst an die Flutung des Regenrückhaltegeländes: als coole Eislaufläche. Denn: „Früher war Eishockey in Grettstadt ein großer Sport.“

    Vor der regulären Sitzung hatte der Gemeinderat sich noch einmal die Grundschule angesehen, wo es bei der Evaluation mehrere Kritikpunkte gegeben hatte, etwa an Wasserlachen in der Aula: Diese Ergebnisse der Überprüfung waren vom Elternbeirat aufgegriffen worden und sollen noch einmal vom Gemeinderat behandelt werden.

    Planerisch in trockenen Tüchern ist der Neubau des Feuerwehr-Hauses: Der „Konsensplan“, der zusammen mit der Feuerwehr erstellt worden ist, wird nun bei der Regierung eingereicht. Zuletzt wurden die Umkleidekabinen noch einmal deutlich vergrößert. Ebenso wurde ein Brandschutzgutachten für das künftige Hauptquartier der Floriansjünger gefordert, das nun für rund 5000 Euro durch ein Volkacher Büro erstellt wird (eine Gegenstimme). Für den beschlossenen Kindergarten-Anbau wurden mehrere Fachplaner, etwa im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär, beauftragt.

    Gruppenversicherung ist günstiger

    Über den Bayerischen Gemeindetag wird ein neuer, etwas günstigerer Gruppenversicherungsvertrag mit der ÖRAG abgeschlossen: Der Voll-Rechtsschutz kostet nun 1,03 Euro pro Einwohner, bei 250 Euro Selbstbeteiligung, der Spezial-Straßenrechtsschutz (ohne Selbstbeteiligung) sieben Cent pro Einwohner.

    „Bei den Einnahmen liegen wir im Plan“, sagte Kämmerin Kerstin Frankl, die den Halbjahres-Bericht zum Haushalt 2018 vorstellte (nicht ohne Lob vom Bürgermeister). Knapp 7,15 Millionen Euro soll der Verwaltungshaushalt umfassen, etwas über drei Millionen Euro an Einkünften befinden sich schon in der Kasse. Große Hoffnungen liegen dabei auf der Gewerbesteuer: 1,24 Millionen Euro werden allein aus dieser Quelle erwartet, 700 000 Euro wurden bereits überwiesen.

    Auf der Ausgabenseite sind bereits 2,7 Millionen Euro verbucht, knapp ein Drittel des Verwaltungshaushalts. Die Kreisumlage von 1,6 Millionen Euro ist zur Hälfte gestemmt. Auch die Ausgaben bei den Personalkosten von 2,5 Millionen Euro nähern sich der 50 Prozent-Marke.

    Im Vermögenshaushalt sollen am Ende insgesamt 5,2 Millionen Euro liegen, davon wurden 1,5 Millionen Euro eingenommen. Bei den erwarteten Einnahmen sollen 2,2 Millionen Euro aus Erschließungsbeiträgen und dem Verkauf von Wohngrundstücken fließen: dank dem Neubaugebiet „Innerer Wiesenflecken“.

    Ausgegeben wurden im Vermögenshaushalt bislang 1,1 Millionen Euro. Der Löwenanteil der Investitionen wird bei Feuerwehr, Kindergärten sowie anderen öffentlichen Einrichtungen wie dem Kanalnetz liegen. Auch die Finanzreserven sollen wieder aufgefüllt werden: „Ungefähr 1,4 Millionen Euro sind als Zuführung an die Rücklagen geplant“, so Frankl. Bei den Einnahmen sei man weitgehend im Plan.

    Zinkrinnen beschichten

    Auf Wertbeständigkeit legt die Gemeinde auch im Neubaugebiet wert: Die Zinkrinnen am Wiesenflecken müssen beschichtet werden, im Sinne von Wasser- und Materialschutz. Im immer noch sauren Regen löst sich das (chemisch gesehen) unedle Metall sonst schnell auf. Die Bauwerber wurden bereits über diesen Part im Bebauungsplan informiert.

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