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    RÖTHLEIN

    Auf Klangschalenreise in den Zaubergarten

    Buddha, Gebetsmühle und Klangschalen bestaunten die Kinder beim Röthleiner Ferienspaß mit Klangschalenpraktikerin Ulrike... Foto: Daniela Schneider

    „Gong“ – Mit einem Schlegel schlägt Ulrike Szallay-Grasser ihre größte Klangschale an: Die Schwingungen sind im ganzen Raum zu spüren, ein merkwürdiges Gefühl, besonders für Jonas. Der steht nämlich mit beiden Füßen barfuß in der beeindruckenden Klangschale, spürt die Vibrationen ganz intensiv und findet: „Das kitzelt“.

    Gemeinsam mit den anderen Röthleiner Ferienspaßkindern ist er auf meditativer Klangreise mit Klangschalen-Praktikerin Ulrike Szallay-Grasser, die in ihren Röthleiner Räumen Klangschalenmassagen und Klangmeditation anbietet. Ihr Einsatz im Ferienspaß ist eine Premiere und hat gleich eingeschlagen: Es gab nämlich so viele Anmeldungen, wie Organisatorin Angelika Götz erläutert, dass kurzerhand zu den geplanten zwei Kursen für die jüngeren und älteren Kinder noch ein Zusatzkurs angeboten wurde.

    Die sechs- bis achtjährigen der ersten Gruppe haben es sich auf Decken im oberen Geschoss der Bibliothek bereits gemütlich gemacht und lauschen mit geschlossen Augen. Neben den vielen wunderbaren obertonreichen Klängen der unterschiedlich großen und schweren Schalen, die Ulrike Szallay-Grasser anschlägt oder reibt, begleiten zarte Windspielklänge und die melodischen Töne der Sansula die von ihr erzählte, meditative Fantasiereise in den Zaubergarten.

    Erst noch etwas unruhig kommen die Kinder erstaunlich schnell zur sichtlich entspannenden Ruhe, die harmonischen Schwingungen zeigen ihre positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Mit verschiedenen Experimenten führt die Klangschalenpraktikerin die Kinder in die Materie ein, begeistert machen die mit, lassen Wasser „hüpfen“ in den Klangschalen, die, wie sie lernen, aus sieben verschiedenen Metallen bestehen müssen, erzeugen Klänge, die sie weiterreichen und begutachten fasziniert die mitgebrachte hinduistische Gebetsmühle mit dem hunderttausendfach wiederholten Mantra des Mitgefühls auf der dicken Schriftrolle.

    Die Zeit vergeht wie im Fluge, die Kinder sind ganz bei der Sache, lauschen, fragen und staunen. Zum Ende gibt es für jeden noch einen bunten Stein von der mediativ besuchten Zauberwiese für gute und schlechte Zeiten, dazu basteln die Kinder einen Traumfänger und eine Zauberblume mit einem kindlichen Wunsch.

    In der mit Wasser gefüllten, angeschlagenen Klangschale öffnet sich die Papierblume dann durch die Vibrationen und lässt die guten Wünsche frei, von Glück über Gesundheit bis hin zu „schönen Lehrern“ ist alles dabei. „Das war so schön“, stellt Alisha zum Ende der Klangreise begeistert fest und würde am liebsten gleich den Folgekurs besuchen.

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