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    SULZHEIM

    Auf Zeltlager die Kontinente bereist

    Bei der Lagerolympiade im Rahmen des Zeltlagers der Kolpingfamilie Sulzheim bei Abersfeld waren Geschicklichkeit und Tea... Foto: Manuel Nöller

    Kaum hatten die 32 Zeltlager-Kinder Sulzheim verlassen und waren ein paar Kilometer gefahren, schon landeten sie . . . . in Australien. Die Betreuer des diesjährigen Kolping-Zeltlagers hatten sich als Rahmenprogramm das Thema „Wir bereisen die Kontinente“ ausgedacht.

    Nachdem sich die Kinder am Abersfelder Zeltplatz in ihren Zelten häuslich eingerichtet hatten, fand auch schon die erste Bastelaktion statt. Ganz nach der Sitte der australischen Ureinwohner wurden Boomerangs gefertigt, die teilweise sogar auch wieder zurückkehrten.

    Am Dienstag ging die Reise weiter nach Afrika, wo Tontopftrommeln und Rasseln gebaut wurden, die am nächsten Tag bei einem Percussionworkshop auch ihre Verwendung fanden. Ganz nach afrikanischer Art gab es Chakalaka als Mittagessen und die Kinder konnten sich traditionellen afrikanischen Schmuck basteln. Zur Abkühlung in der afrikanischen Hitze wurden Biertischgarnituren und eine Lkw-Plane zu einem Pool umfunktioniert.

    Als die Kinder in Amerika erwachten, staunten sie nicht schlecht, als sie von einer echten Mexikanerin auf Spanisch begrüßt wurden. Cecilia Wolf, die sich wie andere Mütter bereit erklärt hatte, einen Tag lang für die Kinder zu kochen, erzählte etwas über ihr Herkunftsland und die Unterschiede zwischen Anglo- und Lateinamerika. Wie bei südamerikanischen Kinderfeiern üblich, wurden Pinatas aus Luftballons und Pappmaché gebastelt. Gemäß der Tradition der nordamerikanischen Ureinwohner wurden auch Traumfänger und Drachenaugen kreiert.

    Der Asien-Tag startete sportlich mit einem Selbstverteidigungskurs auf der Basis asiatischer Kampfsportarten. Zur Stärkung nach diesen Strapazen wagten sich die Kinder an die Herausforderung, das chinesische Mittagessen mit Essstäbchen zu verzehren. Für den Abend bereiteten die Kinder eigenhändig Sushi zu. Außerdem konnten noch Lampions und Fächer angefertigt werden.

    Zurück in Europa maßen sich die sechs Lagerteams gemäß altgriechischem Vorbild bei der Lagerolympiade in verschiedenen Disziplinen, die Schnelligkeit, Stärke und Teamgeist erforderten. Als Belohnung wurde anschließend vom Küchenteam eine spanische Paella serviert.

    Neben den Workshops zu den Kontinenten gab es wie immer Aktivitäten, die bei keinem Kolping-Zeltlager fehlen dürfen: einen Lagergottesdienst mit Diakon Stephan Kleinhenz, Abendprogramme mit vielen Spielen, Popcorn, Knoblauch- und Stockbrot am Lagerfeuer, Wasserschlacht, Nachtwanderung, Beauty-Nachmittag, zahlreiche Überfälle und die Abschluss-Disco am letzten Abend.

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