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    Sömmersdorf

    Auf der Suche nach neuen Urnengräbern

    Über den Zustand der Wege im Sömmersdorfer Friedhof verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild. Foto: Silvia Eidel

    Am Sömmersdorfer Friedhof begutachtete der Gemeinderat Euerbach die Sanierungen und diskutierte über neue Möglichkeiten für Urnengräber.

    Drei Wege zwischen den Grabreihen sind bereits saniert, neue Abdeckplatten auf den Mauern, neue Treppen und neue Grabeinfassungen wurden gelegt, erläuterte Bürgermeister Arthur Arnold. Den Sömmersdorfern sei wichtig, dass auch die restlichen Wege noch gerichtet würden, meinte Gemeinderätin Verena Gerstner.

    Auf die Notwendigkeit neuer Möglichkeiten für Urnenbestattungen wies Arnold hin. In der Urnenmauer seien noch drei Nischen frei, sechs Erdgräber habe der Bauhof neu angelegt. Der Platz im Sömmersdorfer Friedhof sei allerdings begrenzt. Als eine Möglichkeit könnte eine weitere Urnenmauer an der Mauer vor der Aussegnungshalle errichtet werden. Oder man könne dort ein Blumenbeet anlegen, in das die Urnen versenkt und mit Täfelchen gekennzeichnet werden könnten.

    Diskutiert wurde die Anregung von drittem Bürgermeister Manfred Peter, ob die hohe Sandsteinmauer hinter dem Kriegerdenkmal erniedrigt werden solle. Das würde zwar optisch wirken, würde aber keinen neuen Platz gewinnen, so der Tenor.

    An der Friedhofsecke Richtung Kirchberg wurde angeregt, das alte, verholzte Grün wegzunehmen, neu anzulegen und mit einem Holzzaun zu versehen.

    Die verschiedenen Anregungen umzusetzen, hänge zum Teil von der Arbeit des Bauhofes ab, so Arnold, sowie von der Haushaltsplanung. Er wies darauf hin, dass in allen drei Friedhöfen der Gemeinde noch Verbesserungen nötig seien und nannte als Beispiel die Obbacher Aussegnungshalle.

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