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    Gerolzhofen

    Banken in Gerolzhofen stellten erneut  Wunschbäume auf

    Wer Kindern und Jugendlichen eine Freude machen will: In der Sparkasse und der VR-Bank stehen Bäume, die es in sich haben.
    Ein Wunschbaum steht in der VR-Bank. Im Bild (von links) Bankdirektor Klaus Henneberger, Elisabeth Orth (zweite Vorsitzende gerolzhofenAktiv, Beiratssprecher Jürgen Hugo, Eva Maria Hoffart (Kästner-Dorf), Petra Aumüller (Vorsitzende Werbegemeinschaft), Carola Antretter (VR-Bank) und Bürgermeister Thorsten Wozniak. 
    Foto: Susanne Wiedemann

    Die Idee ist einfach, die Wirkung groß: Kinder und  Jugendliche im Erich-Kästner-Dorf und Mädchen und junge Frauen im Antonia-Werr-Zentrum wünschen sich etwas zu Weihnachten. Ihr Wunsch, im Wert von 25 Euro, kommt in eine Christbaumkugel. Die Kugel kommt an einen Baum. Die Kästner-Dorf-Wünsche hängen am Baum in der VR-Bank, die  Kugeln für das Antonia-Werr-Zentrum in der Sparkasse. Wer eine Freude machen möchte, nimmt sich eine Kugel, besorgt das Geschenk. In den Banken wird es dann liebevoll verpackt und ist rechtzeitig zu Weihnachten an Ort und Stelle.

    Idee kommt von der Werbegemeinschaft

    Die Idee kommt von der Werbegemeinschaft gerolzhofenAktiv. Petra Aumüller und Gertrud Orth vom Vorstand freuen sich sehr,  dass die Aktion auch heuer wieder stattfindet. "Jedes Lächeln, das Du aussendest, kommt doppelt zu Dir zurück", zitiert Petra Aumüller Erich Kästner.  Sie hat auch noch eines von Martin  Luther King parat: "Die drängendste und wichtigste Frage ist: Was können wir für andere tun?"

    Ein Wunschbaumsteht in der Sparkasse. Im Bild (von links): Bürgermeister Thorsten Wozniak, Katja Förster (Sparkasse), Vorstandsvorsitzender Peter Schleich, Christine Hausstein und Alfred Hußlein vom Antiona-Werr-Zentrum, Beiratssprecher Jürgen Hugo,  Filialleiter Andreas Eisenhauer und Petra Aumüller und Elisabeth Orth vom gerolzhofen-Aktiv-Vorstand.  
    Foto: Susanne Wiedemann

    Für die Kinder ist Weihnachten oft ein schwieriger Tag. Nicht immer ist er mit guten Erinnerungen verbunden, sagt Eva-Maria Hoffart vom Erich-Kästner-Kinder-Dorf in Oberschwarzach, das außerdem noch weitere Häuser und Einrichtungen in der Gegend unterhält. Die kleine Freude zu Weihnachten sei daher besonders wichtig. "Das ist eine wunderbare  Aktion. Dass sie für strahlende Kinderaugen sorgt, kann ich bestätigen." Auch sie hat ein Zitat von Erich Kästner mitgebracht: "Die Kindheit ist unser Leuchtturm." Deswegen sollte Weihnachten im Dorf ein Leuchtturm sein, sagt sie. Einen kleines Wunsch erfüllt zu bekommen, sei daher ein großes Geschenk.     

    "Das ist ein großes Geschenk für unsere Mädchen", sagt Alfred Hußlein, Stellvertretender Gesamtleiter des Antonia-Werr-Zentrums in St.Ludwig. Vergangene Weihnachten waren an Heiligabend 17 von 75 Mädchen im Heim. Für sie ist es besonders schön, mit Herzenswärme und   Aufmerksamkeit bedacht zu werden. 

    Symbol für den eigentlichen Sinn von Weihnachten

    Für Bürgermeister Thorsten Wozniak hat die Aktion eine besondere Ausstrahlung. Ihm gefällt, dass sich der Schenker auf den Weg machen, etwas besorgen muss, nicht einfach nur Geld gibt. "So kommt man auch mit dem Beschenkten in Verbindung, auch wenn man ihn nicht kennt."  Wozniak bedankte sich bei beiden Banken dafür, dass sie sich in der Region und für die Menschen engagieren. "Das ist der Versuch zu helfen, miteinander Dinge zu bewegen."

    Ein dickes Danke ging auch an GerolzhofenAktiv. Es sei schön, dass sich die Geschäftsleute für die Gemeinschaft einsetzen. Wozniak sieht die Aktion auch als Besinnung auf den eigentlichen Sinn von Weihnachten. Freude, Begegnung, nicht Hektik, Konsumrausch. Glück stehe im Mittelpunkt. Außerdem könne man dabei auch spüren, dass Schenken auch glücklich macht, nicht nur beschenkt zu werden.         

    Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, findet es schön, dass es solche Aktionen wie den Wunschbaum gibt. Oft bleibe es bei Worten, im Stil von "da könnte man mal was machen." Mit dieser Aktion werde wirklich etwas getan. Wie Klaus Henneberger, Direktor der VR-Bank, bedankte er sich bei den Teams, die für Verpackung, Baumaufbau, den ganzen Weihnachtszauber sorgen. Und für beide Banken ist klar: "Wir werden das fortführen."      

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