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    THEILHEIM

    „Baut endlich einen Fahrradweg“

    In Theilheim fand in diesem Jahr die letzte der drei Bürgerversammlungen statt. Bürgermeister Peter Pfister informierte eingangs, dass durch die Auflösung der Mittelschule Schwanfeld nun die Mittelschüler von Waigolshausen, Theilheim und Hergolshausen die Mittelschule in Werneck besuchen. Die Grundschüler aus Theilheim und Hergolshausen gehen weiterhin in Schwanfeld in die Grundschule.

    Pfister lobte die Arbeit der Theilheimer Vereine, sie seien das Aushängeschild der Gemeinde. Mit dem derzeitig größten Projekt in Theilheim, der Renovierung der ehemaligen Schule mit Kosten von rund 500 000 Euro würden der Musikverein und der Frauenchor ein schönes Zuhause bekommen.

    Thomas Klein verwies in seinem Finanzbericht auf eine verbesserte Finanzlage der Gemeinde. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 299 Euro zurückgegangen.

    In der anschließenden regen Diskussion fragte Burkard Kaiser, warum nur in Waigolshausen ein neues Baugebiet ausgewiesen wird, auch in Theilheim gebe es mehrere Bauwillige. Bürgermeister Pfister verwies auf die noch unbebauten Bauplätzen in Theilheim, die sich allerdings in privater Hand befinden und leider nicht verkauft würden. Und als Mitglied der Allianz Oberes Werntal habe sich die Gemeinde verpflichtet, stärker auf den Erhalt des Ortskernes zu achten und nur behutsam Neubaugebiete auszuweisen.

    Konrad Roth wollte wissen, ob die Gemeinde beim Ausbau des Zufahrtsweges zu den Windrädern einen Gewinn verbuchen konnte. Verwaltungsleiter Josef Zeißner erklärte, dass der Ausbau dieses Feldweges insbesondere für die Landwirte ein Gewinn gewesen sei, weil der Weg vorher in keinem guten Zustand gewesen sei. Die Gemeinde habe nur ihren Aufwand ersetzt bekommen.

    Thomas Neder bemängelte, dass Theilheim keinen Anschluss an einen Fahrradweg hat, nicht einmal zum Rathaus nach Waigolshausen. Bürgermeister Pfister verwies hier auf eine Entscheidung des Gemeinderates, der den Bau eines Fahrradweges nach Waigolshausen vor einiger Zeit abgelehnt habe. Im Rahmen der Flurbereinigung bestehe nun aber die Möglichkeit, von Hergolshausen Richtung Theilheim einen Fahrradweg zu bauen. Valentin Weißenberger ergänzte, auch in Theilheim sei derzeit eine Flurbereinigung im Gespräch, dabei könnte ein neues Baugebiet und ein Fahrradweg ausgewiesen werden. Lorenz Barth rief in den Saal: „Ich fahre gerne Fahrrad, baut endlich einen Fahrradweg, meinetwegen nach Essleben.“

    Christian Zeißner rügte, dass die Gemeinde im Rahmen des Internetausbaus zu wenig aktiv sei. Ein schnelles Internet würde die Infrastruktur der kleinen Orte wesentlich verbessern. Bürgermeister Pfister entgegnete, dass in Theilheim das Glasfaserkabel bereits bis zu den Schaltkästen liege und bei jeder größeren Straßen- oder Gehsteigbaumaßnahme Leerrohre bis in die Grundstücke verlegt würden.

    Tobias Chalupka fragte, ob der Ausbau der Straße Kreuzgraben teurer als vorgesehen werde. Kämmerer Klein geht nicht davon aus. Winfried Lorz kritisierte, die Gemeindearbeiter hätten die Hecke an der Straße Taubenbrunnen geschnitten und gehäckselt, nun verteile der Wind das Häckselgut quer über die Straße.

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