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    Schwanfeld

    Bedarfsplan für die Feuerwehr vorgelegt

    Einen umfangreichen Feuerwehrbedarfsplan präsentierte Christian Bauer, der Kommandant der Schwanfelder Wehr, dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. In der Analyse waren viele Kerndaten, beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde hinterlegt. Auch die Prognosen über die Witterung der nächsten Jahre waren aufgeführt.

    In den vergangenen Jahren musste die Wehr in der Mehrzahl "technische Hilfsleistungen" durchführen, klassische Löscharbeiten sind zurückgegangen. Die Wehr in Schwanfeld wird künftig ein weiteres Fahrzeug benötigen, der Neubau eines Feuerwehrhauses ist bereits eingeplant. Der Bericht, von Bürgermeister Köth in Stichpunkten vorgetragen, wurde einstimmig genehmigt.

    Die Preise für den Holzverstrich bleiben auf dem Niveau des Vorjahres: der Ster Hartholz soll für 30, der Ster Weichholz für 25 Euro den Besitzer wechseln. Wegen der Witterung kann der Holzverstrich erst im nächsten Jahr durchgeführt werden.

    Nach dem Schwebheimer Modell unterstützt die Gemeinde Schwanfeld sowohl die Ministranten von St. Michael, als auch die KJG. 273 Euro gehen an die Ministranten, 108 an die KJG.

    Die Stellungnahme der Gemeinde zum Wasserrecht an der Staatsstraße 2270 ist ein weiterer notwendiger verwaltungsrechtlicher Schritt zur Umsetzung der längst abgesprochenen und verabschiedeten Pläne. Die vorgelegte Stellungnahme ist mit den anderen Akteuren – unter anderem dem Straßenbauamt – abgeklärt.  Der Gemeinderat votierte  bei einer Gegenstimme für die Stellungnahme.

    Marliese Hofmann, die Kämmerin, gab das Rechnungsergebnis für 2018 bekannt. Das umfangreiche Zahlenwerk muss noch geprüft werden und wird dann später dem Gemeinderat zur Entlastung vorgelegt. Wesentliche Abweichungen in den Planungszahlen gab es in einzelnen Fällen, die anvisierten Werte für den Verwaltungs- und den Vermögenshaushalt wurden nicht wesentlich verfehlt  Der Schuldenstand von Schwanfeld ist gesunken, die Rücklagen sind gestiegen, zeigte Marliese Hofmann anhand der Statistik aus. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt rund 58 Euro. Dieser geringe Wert wird sich in Zukunft kaum halten lassen: Große Projekte – Kindergarten, Schule, Feuerwehrhaus – stehen in den Planungsdaten für die nächsten Jahre.

    Die Bauleitplanung für ein neues allgemeines Wohngebiet passierte den Gemeinderat ohne Gegenstimme. Richard Köth betonte, dass man ein "beschleunigtes Verfahren" nach Paragraf 13B noch in diesem Jahr für das Gebiet "Röthen Nord 2" einreichen werde.

    In seiner kurzen Jahresbilanz lobte Bürgermeister Richard Köth den Gemeinderat und die Mitarbeiter in der Verwaltung. Köth zählte die großen Projekte auf, erinnerte an den Platz für Alt und Jung, an die Arbeiten an der Kläranlage und am gemeindlichen Brunnen. Die Ladestation für E-Bikes wird Anfang 2020 errichtet, auch die Sanierung des Kindergartens steht auf der Agenda der nächsten Monate. Künftig wird Schwanfeld – nach der Kommunalwahl im März – von einem oder einer hauptamtlichen Bürgermeister/in geführt. Auch an diese Entscheidung des Gemeinderats erinnerte Köth in seinem Fazit für 2019.

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