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    Schwemmelsbach

    Bei Trinkwasser-Problemen die Ursache genauer benennen

    Zahlreiche Bürger fanden den Weg zur vorletzten Bürgerversammlung der Großgemeinde, die Bürgermeister Anton Gößmann sowie seinen Gemeinderat nach Schwemmelsbach führte. Mit 411 Einwohnern zum Jahreswechsel blieb die Einwohnerzahl konstant, die Statistik kann sogar ein Plus von einer Person zum Jahr 2017 aufweisen, berichtete der Gemeindechef.

    Im April vergangenen Jahres fand bei schönsten Wanderwetter der Grenzgang statt, der vom örtlichen Musikverein betreut wurde. Ebenso gab es im Sommer eine großangelegte Feuerwehrübung aller acht Gemeindewehren auf dem DJK-Gelände im Wiesengrund, die durch den zweiten Kommandanten Jan Mannigel hervorragend organisiert wurde.

    Die herkömmlichen Dorflampen wurden im Ortsgebiet alle auf moderne LED-Laternen umgerüstet. Ebenfalls besserte man die Gemeindeverbindungsstraße in den Kaistener Grund mit Rollsplitt auf. In naher Zukunft wird die Straße auch noch mit Markierungsarbeiten fertig gestellt. 

    Feuerwehrauto 

    Michael Kreß wunderte sich über das gemeindliche Feuerwehrkonzept und warum die freiwillige Feuerwehr Burghausen ein komplett neues Feuerwehrauto (TSF) genehmigt bekam. Bis dieses geliefert wird, fahren die Floriansjünger aus Burghausen nun mit dem bisherigen Fahrzeug der Schwemmelsbacher zu den Einsätzen, denn diese haben sich ein gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank angeschafft.

    Daniel Keller hält es für sinnvoll, wenn die Gemeinde – wie vor zwei Wochen – die Öffentlichkeit über Beeinträchtigungen des Trinkwassers informiert, künftig das Problem oder die Ursache genauer beschrieben werde.

    Wilde Müllablagerungen

    Ansgar Kreß erneuerte seinen Wunsch nach einem Abfalleimer an der alten Rütschenhäuser Straße, denn dort verursachen rastende Autofahrer unschöne Hinterlassenschaften. Ebenfalls entdeckte er illegale Ablagerungen von Steinen und Beton in der Flur: Das müsse nun wieder die Gemeinde auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen.

    Susanne Mauder, fände es schön, wenn bei Beerdigungen die Toiletten in der benachbarten alten Schule zugängig seien. Der zuständige Mesner Josef Sauer konnte ihr berichten, dass in der Sakristei der Schlüssel für die Toiletten erhältlich wäre.

    Abschließend informierte Annette Karch die Anwesenden noch über eine Demo der Stromtrassengegner am Ostermontag in Thüringen. Die Bürgerinitiative "A7-Stromtrasse NEIN" organisiert einen Bus.

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