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    SCHWANFELD

    Beim Jahrmarkt wurde das Kleingeld knapp

    Nicht nur der Preis war heiß: Beim 433. Jahrmarkt in Schwanfeld herrschten mehr als 30 Grad. Foto: Uwe Eichler

    Was noch zu den Windrädchen am Stand des Energieversorgers ÜZ Lülsfeld fehlte, war eine kühle Brise: Beim 433. Jahrmarkt in Schwanfeld herrschten am Sonntag definitiv hochsommerliche Temperaturen jenseits der 30 Grad.

    Das Festwochenende begann mit einer gut besuchten Samstagabend-Party, rund um die (mittlerweile wieder ergrünte) „Restweide“ auf dem Festgelände am Adenauerplatz und Hasenstadl. Am Sonntag drängten sich dann an die 60 Verkaufsstände in der Ortsmitte, ebenso wie auf dem Kunsthandwerkermarkt im Garten Schneider: wo es vom Traumfänger über Haushaltswaren bis hin zum guten Tropfen alles zu erwerben gab, was das fränkische Herz begehrt.

    Das örtliche Bereitschaftsteam des Roten Kreuzes stellte seine Arbeit vor. Hobbykünstler zeigten ihre Werke aus Glas, Holz oder Keramik. Ein Besuchermagnet war in jedem Fall das Bandkeramiker-Museum, wo gemahlen, geackert und gemörsert wurde wie in der Jungsteinzeit, mit Filmen und Mitmachstationen: ein Erlebnis vor allem für die Kinder, die von den Jugendlichen des internationalen IBG-Workcamps betreut wurden.

    Das Natursteinwerk Neuhoff feierten ebenfalls „Tag der offenen Tür“. Auch die Heimatmuseen öffneten im „ältesten Dorf Deutschlands“ ihre Pforten und gaben Einblick in das Schwanfelder Leben „anno dazumal“.

    Ein Shuttleservice steuerte den Gutshof Heiligenthal an, ein ehemaliges Zisterzienserkloster am Ortsrand, ebenso wie den großen Israelitischen Friedhof am Ludwig Gutmann-Weg. Organisiert wurde das Festtreiben auch 2018 durch den Heimat- und Kulturverein sowie die Gemeinde, rund um Bürgermeister Richard Köth, sowie ein eigenes Jahrmarktteam um Thomas Lintl. Unter den zahlreichen Besuchern befanden sich Bezirksrat Stefan Funk, Vizelandrätin Christine Bender sowie Gerhard Eck als Innenstaatssekretär. Alles in allem waren die Veranstalter mit dem Traditionsjahrmarkt zufrieden. Zumindest wurde an einigen Verkaufsständen am Ende das Münzgeld knapp.

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