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    Donnersdorf

    Bilanz des Bürgermeisters: Bauplätze in allen Ortsteilen

    Die Geehrten beim Donnersdorfer Neujahrsempfang zusammen mit Landrat Florian Töpper (links), 2. Bürgermeister Manfred Barth (Dritter von links), Bürgermeister Klaus Schenk (rechts) und Bezirksrätin Gisela Martin (Vierter von rechts). Foto: Robert Neubig

    Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Donnersdorf gab Bürgermeister Klaus Schenk einen Rückblick auf die Veränderungen in der Vergangenheit. Die Spielplätze in allen Gemeindeteilen wurden erneuert und der Kindergarten in Traustadt wurde renoviert. Der Kindergarten in Donnersdorf wird neu gebaut. Er erhält eine Nahwärmeversorgung mit einer Hackschnitzelheizung. Diese Heizung versorgt auch das Falkenbergzentrum, das Sportheim,den Pfarrsaal und zukünftig auch das Feuerwehrhaus. Es wurden zwei neue und ein Ersatzfahrzeug für die Wehren angeschafft und alle Feuerwehrhäuser wurden renoviert.

    In allen Ortsteilen sind Bauplätze vorhanden; die Bauplätze in Traustadt und Donnersdorf werden mit Kaltwärmeversorgung bestückt. Dadurch werden die fossilen Brennstoffe Heizöl, Gas oder Holz überflüssig. Die Ausrüstung des Bauhofes ist auf neuestem Stand. Das Unkraut wird ab diesem Jahr nicht mehr mit Herbiziden, sondern mit Wasserdampf bekämpft. Um die Stromkosten zu senken, wurde bereits ein Teil der Straßenlampen auf LED-Technik umgestellt.

    In den vergangenen Jahren wurden die Abwasserkanäle befahren. Heuer werden die Kanäle in Pusselsheim, nächstes Jahr in Kleinrheinfeld befahren. Auch die Umgestaltung des Rathausvorplatzes ist sehr gut gelungen. Neben der Fertigstellung des Kindergartens in Donnersdorf steht die Sanierung der Alfred-Wendt-Straße und Schulstraße in Traustadt an. In der Grundschule soll die Ganztagsbetreuung ausgebaut werden. Der Breitbandausbau wird weiter vorangetrieben. Durch das Gewerbegebiet und den Gewerbetreibenden, den Steuereinnahmen und dem sorgsamen Umgang der Gelder ist es gelungen, die Pro-Kopf-Verschuldung, nach rund 20 Jahren, unter den Landesdurchschnitt zu bringen. Allerdings gehört die Gemeinde Donnersdorf von den 29 Landkreisgemeinden zu den drei Gemeinden, die keine Schlüsselzuweisungen mehr erhalten.

    Landrat Florian Töpper freute sich, wieder in Donnersdorf zu sein. Heuer beginnt ein neues Jahrzehnt. Der ländliche Raum des Freistaates Bayern hat viel zu geben. In den vergangenen Jahren wurde viel für Arbeitsraum, Wohnqualität und Digitalisierung gemacht. Der Naturpark Steigerwald ist ein großer Schatz als Arbeitsraum, der gut funktioniert. Der Landkreis Schweinfurt steht gut bei der durchschnittlichen Verschuldung da. Er hat etwa ein Viertel des Durchschnittswertes. In Zukunft werden mehr Investitionen in die Bildung gebraucht. Staatssekretär Gerhard Eck sagte, das Ehrenamt sei sehr wichtig; dazu brauche es Menschen, die es leben und mit Herzblut ausfüllen. Er bedankte sich bei den Vereinen, die sich kulturell und sportlich einsetzen.

    Bezirksrätin Gisela Martin sagte, dass der soziale Bereich vor wichtigen Herausforderungen steht. Dies gelte vor allem für die Bereiche Eingliederungshilfe und Pflege zu Hause.

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