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    WERNECK

    Biogasanlage wird erweitert

    Auf den Weg gebracht hat der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen die erste Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans „Biogasanlage Ettleben“. In Angriff nehmen kann die Verwaltung nun die öffentliche Auslegung der Planung, mit der die Träger öffentlicher Belange am Bebauungsplanverfahren beteiligt werden.

    Im Mai hatte der Gemeinderat eine Billigung des vom Büro Hahn vorgelegten Planentwurfs zunächst abgelehnt, da den Räten die beantragte Höhe von künftig 30 Meter für die Gärrestelager als zu hoch erschien.

    Der Bauausschuss bekam den Auftrag, sich vor Ort ein Bild von der Wirkung zu machen, wozu das Drehleiterfahrzeug der Wernecker Feuerwehr zum Einsatz kam. Bei diesem Ortstermin räumte der Geschäftsführer der Biogasanlage Ulrich Beck bereits eine Reduzierung der Kuppelhöhe auf 20 Meter als ausreichend für die Gasspeicherung ein. Diese Höhe sah der Bauausschuss als vertretbar an. Farblich sollen die halbkreisförmigen Kuppeln der Gärrestelager lichtgrau oder grün gehalten werden.

    Als weitere Ergänzungen wurden in den Planentwurf in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zusätzlich erforderliche Ausgleichsflächen eingearbeitet, erläuterte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Diese liegen westlich der B 19 am Lachgraben. Hinsichtlich der Hamstervorkommen im Plangebiet würden auf der Grundlage eines erweiterten Gutachtens des Bio-Büros Schreiber als Ausgleich östlich der Biogasanlage wechselnde Ackerschläge mit hamsterfreundlicher Bewirtschaftung bereitgestellt.

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