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    Schallfeld

    Biosubstrat wird ausgebracht

    Das Biosubstrat wird direkt in den Boden eingearbeitet. Foto: Lothar Riedel

     Auch der vergärte Abfall der Biogasanlage aus Unterspiesheim findet noch Verwendung. Das Biosubstrat aus dem nachwachsendem Rohstoff Mais mit Resten von vergorenem Stallmist wird zurzeit auf die Felder in der Region aufgebracht, so wie hier in Schallfeld bei Landwirt Arnold Bedenk. In einem Tankwagen transportiert Martin Fackelmann das mineralische Düngemittel zum Acker wo es in ein Spezialfass umgepumpt wird. Mittels 60 Schleppschuhverteilern, auf einer Breite von 15 Metern, wird das biologische Düngemittel direkt in den Boden eingearbeitet. Dadurch wird der scharfe Geruch des Ammoniaks beziehungsweise Stickstoffs beim Verteilen erheblich reduziert und trägt so zum Umweltschutz bei. Auch durch den Wind erfolgt kaum noch eine Verteilung des beisenden Geruchs. 20 bis 25 Kubikmeter des Substrats werden je Hektar in den Boden eingearbeitet. Damit wird eine mineralische Düngung eingespart. Die Düngung erfolgt vor der Aussat des Maises ist aber auch für alle anderen Früchte dienlich.

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