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    Lülsfeld

    Blüht bald ein Lilienfeld in Lülsfeld?

    Die größte Änderung bei der Friedhofssatzung betraf das Leichenhaus (oben rechts im Bild). Die Gebühr soll von pauschal zehn Euro auf täglich zehn Euro geändert werden Foto: Matthias Wiener

    Da es in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Gemeinde um Änderungen der Friedhofsgebührensatzung ging, holte sich erster Bürgermeister Wolfgang Anger den Abteilungsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Johannes Lang zur Unterstützung dazu. Lang führte aus, dass die Gebühren für die Nutzung des Leichenhauses nicht mehr als Pauschalbetrag verrechnet werden dürften. Bisher waren zehn Euro fällig, egal wie lange das Gebäude genutzt wurde. Aufgrund der variablen Kosten für das Kühlgerät, die von der Benutzungsdauer abhingen, einigten sich die Räte auf einen Betrag von zehn Euro pro Tag. Außerdem wurde Anger ermächtigt kleinere zukünftige Änderungen an dieser Satzung selbstständig entscheiden zu dürfen.

    Auch bei der Diskussion um die Erschließung von neuen Baugebieten in Lülsfeld und Schallfeld stand Lang beratend zur Seite. Er bot an, die von den Räten vorgeschlagenen potenziellen Baugebiete zu begutachten um eventuelle Hindernisse aufzuzeigen. Rahmenbedingungen mit bedeutenden Auswirkungen auf die Kosten könnten zum Beispiel sein: Abstände zu Stromleitungen, Besonderheiten bei der Verkehrsanbindung oder nötige Ausgleichsmaßnahmen für Naturschutzbereiche. Um denkbares Taktieren von Grundstückseigentümern zu vermeiden wurde beschlossen weitere Details im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu besprechen.

    Für den Anschluss des Lülsfelder Rathauses an das Glasfasernetz wäre ein öffentlicher Zuschuss in Höhe von rund 20 000 Euro denkbar. Um weitere Details auszuarbeiten wurde das Planungsbüro Först aus Würzburg für einen Betrag von 2380 Euro beauftragt.

    Da bereits gute Erfahrungen mit dem Schallschutz im Lülsfelder Kindergarten gesammelt wurden, beschlossen die Räte nun auch das Schallfelder Gemeindehaus mit entsprechenden Kassetten auszustatten. Die Kosten belaufen sich auf 2735 Euro. Auch der Bau eines Einfamilienhauses in Lülsfeld auf Flur-Nummer 472/7 wurde genehmigt.

    Zu geplanten Tag der offenen Gartentüren im nächsten Jahr informierte der Bürgermeister über die Idee in Lülsfeld ein Lilienfeld anzupflanzen. Die Lilie stand Pate beim Namen und ziert deshalb auch das Wappen der Gemeinde. Erste Gespräche gab es bereits mit dem Erlanger Lilienexperten Stefan Strasser. Gemeinderat Ulrich Schemmel entwickelte die Idee weiter und schlug vor in einem Bereich das Wappen in Blumenform darzustellen.

    Zum Schallfelder Dorfplatz gibt es neben der Option Bauplätze auszuweisen noch die Idee eine Tagespflege zu errichten. Da ein letzter, noch möglicher Betreiber um Bedenkzeit gebeten hatte hofft Anger in der nächsten Sitzung eine Entscheidung herbeiführen zu können.

    Da Anger für das Amt des Bürgermeisters bei der nächsten Wahl am 15. März nicht mehr zur Verfügung steht, stellte er sich als Gemeindewahlleiter zur Verfügung und wurde einstimmig bestätigt. Als Stellvertreterin entschied man sich für Gaby Hofmann aus Schallfeld

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