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    Niederwerrn

    Bodenaufbau und Pflanzenanbau: gleichzeitig möglich?!

    Michael Reber, Betriebsleiter eines mit regenerativen Anbaumethoden bewirtschafteten Hofs in Schwäbisch Hall, kommt am 12. März um 19 Uhr ins Gemeindezentrum Niederwerrn (Pestalozzistr. 1, 97464 Niederwerrn). So der Wortlaut einer Pressemitteilung.

    Der Referent (Jahrgang 1972, 220 ha Ackerbau, 22 ha Grünland, 750 kw Biogasanlage) hat seinen Schweinezuchtbetrieb auf reinen Ackerbau nach den Methoden der „Regenerativen Landwirtschaft“ umgestellt. Durch pfluglosen Anbau, Zwischenfrüchte, Direktsaat, Komposttee und viele weitere Methoden erhöht Michael Reber den Humusgehalt im Boden, verbessert so dessen Wasserspeicherfähigkeit und holt dabei gleichzeitig CO2 aus der Atmosphäre.

    Mit diesen Methoden verfolgt er für seinen Betrieb das Ziel, unabhängiger zu wirtschaften. Unabhängiger von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngereinsatz durch verbesserte Bodenfruchtbarkeit, unabhängiger von globalen Märkten durch regionale Vermarktungswege, unabhängiger durch die Produktion von eigenem standortangepasstem Saatgut und widerstandsfähiger gegenüber den zunehmenden Witterungsextremen durch die Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit seiner Böden.

    Methoden der regenerativen Landwirtschaft sind für alle landwirtschaftlichen Betriebsausrichtungen, ob groß- oder kleinbäuerlich, konventionell oder ökologisch, umsetzbar. Die Methoden orientieren sich an natürlichen Prozessen und verfolgen das Ziel, Lebensmittel und Energie bei gleichzeitiger Förderung der natürlichen Ressourcen zu produzieren.

    Klimaveränderung ?! – Fakten anerkennen, Lösungsansätze finden, von Erfahrungen profitieren und neue Wege gehen.

    Das Ganze ist eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, Regionalgruppe Franken, der Initiative „Wir für Vielfalt“, der Öko-Modellregion Oberes Werntal und der Bioland Regionalgruppe Unterfranken.

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    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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