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    Pfändhausen

    Bürger stimmen gegen Photovoltaik-Anlage

    Die Bushaltestelle in Pfändhausen ist wieder restauriert. Ein Lkw hatte den alten Busstop erheblich beschädigt. Foto: Gemeinde Dittelbrunn

    Es wird keine Flächen-Photovoltaik-Anlage in der Nähe zu Pfändhausen gebaut. Auf der Bürgerversammlung im vollbesetzten Sportheim fand sich nicht einmal eine Handvoll Befürworter. Die beiden von Bürgermeister Willi Warmuth vorgestellten alternativen Standorte lehnten die Bürger ab. Vor den Toren von Holzhausen wird dagegen wohl eine solche Anlage zur Energieerzeugung entstehen.

    Das Baugebiet Rannunger Höhe ist ein Gewinn für den Ortsteil. Durch den Zuzug hat sich die Zahl der Pfändhäuser Bürger erhöht; auch der zweite Abschnitt ist praktisch ausverkauft. Bei der vierten und letzten Bürgerversammlung in der Gemeinde Dittelbrunn war der geplante Bau eines Vollsortimenters nur Randthema. Die Pfersdorfer betonten, dass auf dem Areal erst die Senioreneinrichtung und ein Ärztehaus entstehen solle, ehe man einen Einkaufsmarkt errichte. Willi Warmuth bestätigte, dass auch er diese Reihenfolge bevorzuge. Der Planer müsse aber schon jetzt den Platzbedarf berücksichtigen.

    Rückblick auf 2018

    Für Pfändhausen war die feierliche Eröffnung des Radweges nach Rannungen im vergangenen Jahr ein wichtiger Termin. Der neue Weg werde sehr gut angenommen. Allerdings beklagten sich die Pfändhäuser über Pferde- und Hundekot auf dem Weg, meldeten erste Risse in der Oberfläche und warnten vor Unterspülungen, das Wasser würde nicht wie geplant ablaufen. Teile des Radweges würden als Wendemöglichkeit für Autos und Lastwagen genutzt und so die Fahrspur schädigen. Bürgermeister Warmuth versprach, durch zusätzliche Maßnahmen die Wendemanöver zu unterbinden.

    Das Erntedankkonzert in der alten Barrockkirche erntete vom Rathauschef viel Lob. Das Gotteshaus soll in zwei Bauabschnitten restauriert werden. In diesem Jahr geht es um Arbeiten am Giebel und am Dach, der nächste Schritt sieht Arbeiten an der Fassade vor. In Zukunft - spätestens nach Einführung eines Wabentarifs für Mainfranken - sollen auch die Pfändhäuser vom Dittelbrunn-Ticket profitieren. Einen Euro kostet die ÖPNV-Fahrt innerhalb der Gemeinde, die Differenz übernimmt die Gemeinde.

    Funklöcher dem Rathaus melden

    Der Breitband-Ausbau ist abgeschlossen, Funklöcher innerhalb der Gemeinde bestehen weiter. Auch in der Ortsmitte von Pfändhausen funktionieren die Handys nicht. Die Bürger sollen weitere Versorgungslücken dem Rathaus melden. Einige Mieter hinterlassen das Bürgerhaus in Pfändhausen häufig in einem unordentlichen Zustand. Dies beklagte Harald Klein. Geschirr und Inventar werden nicht gesäubert, die Räume müssen von Grund auf gereinigt werden. Die Verwaltung kenne das Problem und werde dem Missstand mit der Einbehaltung einer Kaution für private Feiern begegnen.

    Der Ärger über Hundehalter nimmt kein Ende. Die Beutel mit Kot werden in die Felder geworfen, am Wegesrand liegengelassen oder gar an Zäune gehängt. Schilder und andere Maßnahmen zeigen offensichtlich keine Wirkung. Auch Auswärtige würden die Wege und Flure zum Gassigehen nutzen, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner aber nicht richtig entsorgen.

    Harsche Kritik an Anja Weisgerber und deren Worte bei der Übergabe des Brönnhof fielen aus der Bürgerschaft. Sie verwiesen auf die Aussagen, die man im Internet noch sehen könne. Von einer Bürgerbeteiligung, die wohl nie stattgefunden hatte, spricht dort die Bundestagsabgeordnete. "Vielleicht wäre es doch besser, die Amis wären da geblieben", meinten einige der Teilnehmer an der Bürgerversammlung verärgert, sie können nun dort auch kein Holz mehr erwerben.

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